
Führungswechsel an der Spitze der DZ PRIVATBANK AG: Arasch Charifi wurde vom Aufsichtsrat zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt und tritt zum 1. Juli 2026 die Nachfolge von Peter Schirmbeck an.

Frontalangriff auf Frankfurt: Die UniCredit erzwingt mit einem 35-Milliarden-Euro-Gebot die Entscheidung über die Zukunft der Commerzbank. Trotz massiver politischer Widerstände setzt Andrea Orcel alles auf eine Karte.

Die Allianz SE ordnet Konzernvorstand für 2027 in größerem Umfang neu: Tomas Kunzmann rückt auf, Renate Wagner führt die DACH-Region. Fokus auf digitale Transformation & KI-Plattformen.

Milliarden-Coup in Frankfurt: Die Deutsche Börse Group sichert sich mit der Zustimmung von über 99,9 % der Allfunds-Aktionäre den Zugriff auf ein 1,76-Billionen-Euro-Imperium. Vorausgesetzt, die Wettbewerbshüter stimmen dem Deal schlussendlich zu.

Zins-Paukenschlag in Baden-Baden: Grenke AG meldet Gewinn-Turnaround, erhöht die Dividende und rüstet sich im globalen Kampf um Sparguthaben gegen Rivalen wie die BBVA.

Revolut knackt die regulatorische Festung und erhält die vollständige Banklizenz im Vereinigten Königreich, womit die bisherigen Fesseln der Mobilisierungsphase endgültig fallen.

Paukenschlag am Finanzmarkt: Die Netfonds AG schließt ein weitreichendes Investment Agreement mit dem US-Wachstumsinvestor Warburg Pincus und schmiedet eine schlagkräftige Allianz mit blau direkt.

Paukenschlag am Finanzplatz: Die Börse Stuttgart Group verbündet sich über ihre Tochter Seturion mit dem US-Giganten Nasdaq, um eine paneuropäische Infrastruktur für den Handel und die Abwicklung tokenisierter Assets zu schaffen.

Vivid knackt die Marke von 100.000 KMU-Kunden und setzt mit Zinsen von bis zu 5 % auf USD und GBP ein fettes Ausrufezeichen im Markt. Mit der neuen Web-Plattform und erweiterten Treasury-Tools mutiert die Neobank zum kompletten „Financial Operating System“ für internationale Gründer und fordert die etablierte Konkurrenz frontal heraus.

Radikalkur in Garching: Die Deutsche Pfandbriefbank (pbb) zieht die Notbremse im US-Geschäft und muss für das Jahr 2025 einen massiven Verlust von 250 Millionen Euro vor Steuern verdauen.

Die BayernLB glänzt 2025 mit einem Milliardengewinn, doch der schöne Schein trügt: Hinter der Fassade der Münchner Landesbank maskiert die Berliner Tochter DKB zunehmend die Schwächen des Mutterkonzerns.

Rekordjahr für die DZ BANK Gruppe: Das Spitzeninstitut der Genossenschaftsbanken steigerte sein Vorsteuerergebnis im Jahr 2025 massiv auf 4,3 Milliarden Euro.

Prominenter Neuzugang für die Digitalbank N26: Der ehemalige HCOB-Chef Stefan Ermisch zieht in den Aufsichtsrat ein und bringt weitreichende Transformationserfahrung mit. Er folgt auf Peter Kleinschmidt, der sein Mandat nach einer Phase als Interims-Vorsitzender niederlegt.

Der Finanzdienstleister Hypoport blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück und verzeichnet dank einer starken operativen Entwicklung einen deutlichen Gewinnsprung.

Die R+V Versicherungsgruppe verzeichnet für das Jahr 2025 ein kräftiges Beitragswachstum von 8,6 Prozent auf knapp 23 Milliarden Euro. Die KfZ-Sparte kann schwarze Zahlen vorweisen.

Trotz eines leichten Gewinnrückgangs übertrifft die britische Großbank HSBC die Markterwartungen für das Jahr 2025 deutlich. Nach einem tiefgreifenden Konzernumbau schraubt das stark in Asien verankerte Institut seine Renditeziele nach oben und peilt bis 2028 eine Eigenkapitalrendite von mindestens 17 Prozent an.

Berenberg forciert die Digitalisierung und rollt als eine der ersten europäischen Banken das System Gemini Enterprise bankweit aus.

Die Immobilienkrise zwingt die Privatbank Donner & Reuschel zu einer harten Zäsur. Neben einem spürbaren Stellenabbau und der Halbierung der Geschäftsbereiche muss das Institut einen zweistelligen Millionenverlust verdauen, der durch faule Kredite ausgelöst wurde.

Millionen-Deal für den Berliner Wohnungsmarkt: BlueRock und M&G Real Estate bündeln ihre Kräfte in einem neuen Joint Venture. Mit 47 Millionen Euro sollen Bestandsbauten in Top-Lagen modernisiert und 75 neue Wohnungen innerhalb des S-Bahn-Rings geschaffen werden.

Führungswechsel bei der Frankfurter Sparkasse: Dr. Arne Weick übernimmt zum 1. April 2026 den Vorstandsvorsitz. Er folgt auf Dr. Ingo Wiedemeier, der als Finanzvorstand zur Muttergesellschaft Helaba wechselt.

Rote Zahlen bei der TeamBank: Die anhaltende Konjunkturschwäche und eine notwendige Erhöhung der Risikovorsorge brocken dem Spezialisten für Ratenkredite 2025 einen Vorsteuerverlust von 29 Millionen Euro ein.

Angriff auf die Neobroker: Die Comdirect bringt mit dem „Pure Depot“ ein günstiges, appbasiertes Angebot für junge Börseneinsteiger auf den Markt. Handelbar sind Tausende Wertpapiere bereits ab einem Euro pro Trade über den Handelsplatz Gettex.

BaFin greift bei der PSD Bank West eG durch: Wegen Mängeln im Risikomanagement und der Geschäftsorganisation muss das Institut ab sofort zusätzliche Eigenmittel vorhalten. Ein Sonderbericht aus dem Jahr 2025 gab den Ausschlag für diese Maßnahme der Finanzaufsicht.

EZB verhängt Millionenstrafe gegen Crédit Agricole. Die französische Großbank muss über 7,5 Millionen Euro zahlen, weil sie Klimarisiken nicht rechtzeitig und ausreichend bewertet hat. Der Fall setzt ein klares Signal an die gesamte Bankenbranche zur strikten Einhaltung von ESG-Vorgaben.

Neuer Krypto-Riese in Europa: Boerse Stuttgart Digital und das Handelshaus Tradias planen einen Zusammenschluss. Die neue Einheit bündelt das Geschäft von Großbanken und Neobrokern und deckt die gesamte Krypto-Wertschöpfungskette ab.

Später Einstieg beim Euro-Bezahldienst: Die Commerzbank beendet ihr Zögern und schließt sich Wero an. CEO Bettina Orlopp begründet die Kehrtwende mit der besseren Finanzlage und der internationalen Ausweitung des Dienstes.

Trendwende bestätigt: Deutsche Immobilien verteuerten sich 2025 um 4,0 Prozent. Vor allem in Frankfurt ziehen die Preise kräftig an. Der Verband der Pfandbriefbanken fordert nun staatliche Bürgschaften für mehr Neubau.

Historischer Rekord: Die HVB erzielt 2025 den höchsten Gewinn ihrer Geschichte. Trotz Milliardenüberschuss zeigen sich im vierten Quartal erste Risse durch hohe Risikovorsorge und schwachen Handel.

Rekordjahr für BBVA: Die Investment-Sparte steigert den Gewinn 2025 um 32 Prozent auf über 3 Milliarden Euro. USA-Geschäft und Nachhaltigkeit waren die Haupttreiber.

Allianz gegen US-Dominanz und staatliche Konkurrenz: Der Bezahldienst Wero verbündet sich mit Partnern wie Vipps und Bizum für einen europäischen Zahlungsraum. Doch die Banken fürchten den digitalen Euro – den nun auch Kanzler Merz unterstützt.

Großangriff auf dem US-Markt: Die spanische Banco Santander übernimmt die US-Regionalbank Webster für 12,2 Milliarden Dollar. Durch den Deal entsteht eine der zehn größten Banken der USA mit einer Bilanzsumme von über 300 Milliarden Dollar.

Gold-Boom bei der Reisebank: Der Umsatz mit Edelmetallen stieg 2025 um 55 Prozent. Auch die Zusammenarbeit mit den Volksbanken wächst, während Bargeld-Logistik weiterhin ein wichtiges Standbein bleibt.

Teures Erbe der Ära Benko: Die Schweizer Privatbank Julius Bär verzeichnet einen Gewinneinbruch von 25 Prozent. Trotz Rekordwerten beim verwalteten Vermögen belasten Kreditrisiken und der Signa-Schatten das Ergebnis.

Seit über 35 Jahren ein Team: Die HypoVereinsbank und PlanetHome verlängern ihre exklusive Kooperation. Der Fokus der neuen Vereinbarung liegt auf Wachstum, Digitalisierung und einer noch engeren Verzahnung von Immobilien- und Finanzierungsgeschäft.

Ungebetener Besuch vor der Bilanzvorlage: BKA und Staatsanwaltschaft durchsuchen Büros der Deutschen Bank in Frankfurt und Berlin. Hintergrund ist ein neuer Geldwäscheverdacht im Zusammenhang mit ausländischen Gesellschaften. Das Timing drückt auf den Aktienkurs.

Meilenstein für Krypto „Made in Germany“: Die Börse-Stuttgart-Tochter BISON knackt die Marke von einer Million aktiven Nutzern. Mit MiCAR-Lizenz und Sicherheitsfokus profitiert die Plattform von der steigenden Nachfrage nach regulierten Angeboten.

Wachstum unter neuer Flagge: HRK LUNIS meldet für 2025 Rekorderträge und vollzogene Übernahmen. Mit dem neuen Eigner Seven2 plant CEO Andreas Brandt nun die Expansion ins europäische Ausland.

Derivate-Turbo für Neobanken: Das Infrastruktur-Fintech Upvest und die Börse Stuttgart starten eine Partnerschaft. Finanzinstitute können ihren Kunden ab sofort den Handel mit über 2,5 Millionen verbrieften Derivaten anbieten – einfach per API-Schnittstelle.

Einheitliche Stimme für elf Institute: Die Sparda-Banken starten ihre nationale Markenkampagne „da, wenn's zählt“. Mit Humor und einem cleveren Wortspiel rückt die Genossenschaftsgruppe Verlässlichkeit und Nähe in den Fokus.

Prominenter Neuzugang: Oddo BHF holt Simone Westerfeld von der UBS als stellvertretende CEO. Die Finanz-Professorin soll die Transformation der Bank leiten und die Kernmärkte vernetzen.

Paukenschlag zum Jahresauftakt: Hauck Aufhäuser Lampe sichert sich ein gewaltiges Mandat der Siemens Fonds Invest. Das Bankhaus verwahrt künftig 5,5 Milliarden Euro für den Industrieriesen und baut seine Marktposition unter dem Dach von ABN AMRO weiter aus.

Alarmstufe Rot bei der Finanzierung: Fast 38 Prozent der Mittelständler berichten von erschwertem Kreditzugang – ein Rekordwert. Trotz sinkender Zinsen bleiben die Banken extrem vorsichtig.

Meilenstein in den USA: Die UBS erhält die vorläufige Genehmigung für eine nationale Banklizenz. Damit stärkt die Schweizer Großbank ihre Position im amerikanischen Wealth Management und nähert sich der finalen Zulassung.

Langfristiges Signal für Stabilität: Die Münchener Hypothekenbank bindet ihren Vorstandschef Dr. Holger Horn vorzeitig bis Ende 2032 an das Haus und setzt damit auf Kontinuität in volatilen Zeiten.

Europas Banken formieren sich: Die DZ BANK tritt der Allianz „Qivalis“ bei. Ziel ist ein regulierter Euro-Stablecoin als Antwort auf US-Anbieter, Start in 2026.

Grünes Licht für Krypto im Genossenschaftssektor: Die DZ BANK erhält die BaFin-Lizenz nach MiCAR-Standard. Mit „meinKrypto“ können Volksbanken ihren Kunden nun den Handel mit Bitcoin und Co. direkt in der App ermöglichen.

Wachablösung bei der Apple Card: JP Morgan übernimmt das Portfolio von Goldman Sachs. Der Deal über 20 Mrd. Dollar besiegelt Goldmans Rückzug vom Massenmarkt.

Die Bawag Group ersetzt im deutschen Privatkundengeschäft die Marke Barclays durch Easybank und will das übernommene Geschäft technisch integrieren, optisch neu ausrichten und künftig auch das Produktangebot ausbauen.

Stephan Cohnen verstärkt die Geschäftsführung der BMW Bank und übernimmt Verantwortung für Kundenservice, Prozesse und IT. Er soll die Bank digitaler und effizienter ausrichten.

Die Finanzaufsicht BaFin verhängt gegen M.M. Warburg & Co ein Bußgeld von 750.000 Euro. Die Privatbank hatte 2022 Zinserträge auf ihr zusätzliches Kernkapital ausgeschüttet, obwohl sie keinen Gewinn erzielte.

Klarna erweitert seine Refinanzierung und setzt erstmals auf Stablecoins: In Kooperation mit Coinbase will die Digitalbank kurzfristige Mittel in USDC aufnehmen und damit neue institutionelle Investoren erschließen.

Die Deutsche Pfandbriefbank beschleunigt ihren Rückzug aus dem US-Markt und transferiert Risiken aus US-Büroimmobilien im Volumen von zwei Milliarden Dollar an Oaktree Capital. Der Schritt soll Kapital freisetzen und die Bilanz entlasten.

Die Frankfurter Bankgesellschaft holt Helaba-Manager Peter Leimert in den Vorstand. Er übernimmt ab April 2026 als CFO und COO, während Thomas Wagner gruppenintern in die Schweiz wechselt.

Das Bundeskabinett beschließt eine Reform der privaten Altersvorsorge und die Einführung der Frühstartrente. Die Riester-Rente soll abgelöst, Kosten gesenkt und Kapitalmarktchancen ausgeweitet werden – Versicherer und Verbraucherschützer fordern jedoch Nachbesserungen.

Quintet Private Bank beruft Thomas Heinzl zum neuen Group CEO. Der bisherige Vontobel-Topmanager übernimmt im zweiten Quartal 2026 und soll die nächste Wachstumsphase der europäischen Privatbank prägen.

Oddo BHF beruft Christian Zahn zum 1. Januar 2026 in den Vorstand. Der bisherige Global Head of Investment Banking soll den Ausbau der M&A- und Investment-Banking-Aktivitäten der deutsch-französischen Bankengruppe weiter vorantreiben.

Historischer Wechsel bei der LBBW: Ab April 2026 führt mit Gabriele Kellermann erstmals eine Frau den Aufsichtsrat von Deutschlands größter Landesbank. Sie folgt auf den langjährigen Vorsitzenden Christian Brand, womit das Institut auf eine interne Lösung und Kontinuität setzt.

Deutsche Bank verlängert mit Privatkundenchef Claudio de Sanctis um drei Jahre. IT-Vorstand Bernd Leukert bleibt vorerst an Bord, da die Nachfolgesuche stockt.

Christine Grabmair wird neue IT-Vorständin der Volksbank Wien. Ab Januar 2026 soll die Ex-Thyssenkrupp-Managerin die Digitalisierung und Cyber-Security im Verbund vorantreiben.

Genossenschaftsbanken nutzen die Apple-Öffnung: Ab sofort ist das Bezahlen per iPhone direkt über die Banking-App möglich – ganz ohne den Umweg über Apple Pay.

Führungswechsel im Risikomanagement: Die Standard Chartered Bank AG holt Isabelle Saadjian als neue Risikovorständin (CRO) an Bord. Die erfahrene SMBC-Managerin und ehemalige EU-Expertin übernimmt zum 1. Januar 2026 und soll den Expansionskurs in Kontinentaleuropa absichern.

Die UBS schärft ihr Profil: Um die Effizienz nach der Credit-Suisse-Integration zu steigern, plant die Schweizer Großbank bis 2027 den Abbau von weiteren 10.000 Stellen. CEO Sergio Ermotti treibt den Umbau voran, um die Kosten-Ertrags-Quote auf internationales Niveau zu senken und an der Börse wieder Boden gutzumachen.

Eine Ära geht zu Ende: Nach 36 Jahren im Dienst der staatlichen Förderbank verabschiedet sich Christiane Laibach im Sommer 2026 in den Ruhestand. Als Vorständin für internationale Finanzierungen prägte sie die KfW IPEX-Bank und die DEG entscheidend. Die Suche nach einer Nachfolge läuft bereits.

Die Deutsche Börse Group und die US-Krypto-Börse Kraken vereinbaren eine strategische Partnerschaft. Ziel ist die Verknüpfung von traditioneller Finanzinfrastruktur und digitalen Assets – vom Devisenhandel via 360T bis hin zu tokenisierten Wertpapieren.

Die dwpbank erhält die MiCAR-Lizenz der BaFin für den Kryptohandel. Über die Plattform wpNex können Banken und Sparkassen ihren Kunden nun rechtssicher digitale Assets anbieten – ein wichtiger Schritt für die Tokenisierung des Finanzmarktes.

N26 tritt der europäischen Bezahlplattform Wero bei. Als erste strategische Weichenstellung unter dem neuen CEO Marcus Mosen integriert die Neobank ab Mitte 2026 P2P-Zahlungen und stärkt damit die europäische Payment-Souveränität.

Ein Paukenschlag im US-Transaktionsgeschäft: Die Deutsche Bank zieht einen Großauftrag des Zahlungsdienstleisters Paypal an Land. Das Mandat umfasst ein geschätztes Volumen von über 600 Milliarden Euro jährlich und markiert einen seltenen Sieg eines europäischen Instituts gegen die US-Konkurrenz – ein wichtiger Impuls für die zuletzt schwächelnde Unternehmensbank.

JP Morgan setzt in der Schweiz zum nächsten großen Sprung an: Nach einem Rekordjahr 2025 plant die US-Großbank, ihr Geschäft mit superreichen Privatkunden bis 2030 erneut zu verdoppeln. Mit massiven Investitionen in Technologie und einer personellen Offensive positioniert sich das Institut als stabiler „Safe Haven“ und Alternative zu den etablierten Platzhirschen.

Führungswechsel bei der BMW Bank: Stefan Hienzsch übernimmt ab sofort den Vorsitz der Geschäftsführung. Der langjährige Konzern-Jurist und Finanzexperte soll den digitalen Wandel des Münchner Instituts beschleunigen und die Bank im komplexen regulatorischen Umfeld steuern.

Späte Genugtuung für Sparer: Nach einem wegweisenden BGH-Urteil beginnt die Commerzbank mit der Rückerstattung zu Unrecht erhobener Verwahrentgelte. Rund 40.000 Kunden können auf eine Entschädigung hoffen. Insgesamt stellt das Institut dafür etwa zehn Millionen Euro bereit – ein wichtiger Schritt, um das Kapitel der Strafzinsen endgültig zu schließen.

Aufatmen in Frankfurt: Der Finanzstabilitätsrat (FSB) stuft die Deutsche Bank in ihrer Systemrelevanz herab. Das Institut rutscht in die niedrigste Risikokategorie der weltweit wichtigsten Banken, wodurch die Kapitalanforderungen ab 2027 sinken. Während US-amerikanische und chinesische Konkurrenten höhere Puffer aufbauen müssen, gewinnt der deutsche Marktführer wertvollen finanziellen Spielraum.

Strategiewechsel beim Plattform-Riesen: Nach einer jahrelangen Einkaufstour prüft die FNZ Group offenbar den Verkauf ihrer deutschen Depotbanksparte. Unter der Ägide der neuen CEO Blythe Masters rückt die Kapitaleffizienz in den Fokus. Ein Deal für den Marktführer, der zuletzt Ebase und die Fondsdepot Bank integrierte, könnte ein Volumen von über 500 Millionen Euro erreichen.

Allianz Partners läutet eine neue Ära im Kundenservice ein: Die Versicherungstochter plant den Abbau von bis zu 1.800 Stellen, vorwiegend in den Callcentern. Der Grund ist ein forcierter Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Während der Konzern den Wandel als Anpassung an neue Kundenbedürfnisse sieht, markiert der Schritt einen der ersten großen KI-bedingten Umbrüche in der Branche.

Die BaFin greift bei der C24 Bank durch: Wegen schwerer Mängel in der Geldwäscheprävention und bei der Bekämpfung betrügerisch genutzter Konten ordnet die Aufsicht ein Maßnahmenpaket an, erhöht die Eigenmittelanforderungen und stellt der Bank einen Sonderbeauftragten zur Seite.

Revolut steigt in den Bewertungs-Olymp auf: Die britische Neobank ist nach einer Kapitalmaßnahme nun 75 Milliarden US-Dollar wert. Getrieben von starkem Gewinnwachstum und dem Einstieg von Nvidias VC-Arm, untermauert das FinTech seinen Anspruch als globale Finanzplattform und setzt ein starkes Zeichen im Markt.

Julius Bär schließt die Bereinigung seines Kreditbuchs mit einer Wertberichtigung von 149 Mio. Franken ab. Trotz erwartetem Gewinnrückgang 2025 zeigt sich das Kerngeschäft robust: Die verwalteten Vermögen klettern dank starker Neugelder auf einen Rekordwert von 520 Milliarden Franken.

Die DWS, Fondstochter der Deutschen Bank, zieht sich aus dem Private-Credit-Geschäft in Asien-Pazifik zurück. Als Gründe werden eine geringere Marktstruktur, intransparente Regulatorik und unklare Rechtslagen genannt. Die Gesellschaft richtet ihren Fokus auf Regionen mit stärkerer Positionierung, während sie den Vertrieb globaler Alternativer Anlagen in Singapur jedoch ausbaut.

Der BVI und die Asset Management Association of China (AMAC) intensivieren ihre Zusammenarbeit durch ein Memorandum of Understanding. Ziel ist die Förderung des hochrangigen Austauschs, die Erleichterung gegenseitiger Marktzugänge und die Diversifizierung internationaler Einflüsse in den Fondssektoren Europas und Chinas.

Im Rechtsstreit zwischen der DWP Bank und dem S-Broker hat das Landgericht Frankfurt entschieden: Die Deka-Tochter muss rund 15 Millionen Euro des Schadens infolge einer Buchungspanne übernehmen. Die restlichen Kosten trägt überwiegend die DWP.
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Berenberg stellt die Führung im Corporate Banking neu auf: Frederik Gottlob übernimmt zum Jahreswechsel die Leitung des Zentralbereichs von Tobias Bittrich, der das Segment über viele Jahre geprägt und strategisch ausgebaut hat.

Trade Republic erweitert sein Kryptogeschäft um Wallets, Staking und Bezahlfunktionen – und treibt damit seine Entwicklung hin zum umfassenden Vermögensverwalter voran. Während das Produktportfolio wächst, häufen sich zugleich Beschwerden über den Kundenservice.

Eine neue Studie von Swiss Life Select zeigt: 98 % der Paare sprechen offen über Geld, 54 % streiten nie darüber. Trotz wachsender Offenheit bleiben viele misstrauisch gegenüber der gesetzlichen Rente – und setzen auf Eigenverantwortung in der Liebe.

Die OLB steigert ihr operatives Ergebnis um 15 Prozent und senkt die Kosten deutlich. Solide Kapitalquoten und starkes Wachstum sichern Stabilität – Eigentümerwechsel zur TARGO Deutschland steht bevor.

Die Aareal Bank steigert ihr bereinigtes Betriebsergebnis um 15 Prozent auf 306 Millionen Euro. Weniger Risiken, geringere Kosten und starkes Neugeschäft stützen das Ergebnis – Jahresziele bleiben unverändert.

ABN AMRO übernimmt die NIBC Bank von Blackstone für rund 960 Mio. €. Mit dem Zukauf stärkt die Großbank ihr Hypotheken- und Spargeschäft, stellt ihre Markenstrategie neu auf und erwartet eine Kapitalrendite von 18 % bis 2029.

Die UBS verschiebt die Migration vermögender Credit-Suisse-Kunden auf Anfang 2026. Technische Komplexität und Sensibilität des Kundensegments bremsen die Integration – das Milliarden-Synergieversprechen steht auf dem Prüfstand.

Munich Re steigert den Gewinn im dritten Quartal 2025 auf knapp zwei Milliarden Euro. Geringe Großschäden, starke Kapitalerträge und ein solides ERGO-Ergebnis sichern das Jahresziel von sechs Milliarden Euro.

Der Immobilienmarkt in Deutschland zeigt sich robust: Laut vdp stiegen die Preise im dritten Quartal 2025 um 3,6 Prozent. Besonders Mehrfamilienhäuser treiben die Erholung – München bleibt Spitzenreiter.

Die Zurich Gruppe prüft erneut den Verkauf ihres deutschen Lebensversicherungsportfolios. Nach dem geplatzten Deal mit Viridium 2024 sucht der Versicherer neue Käufer – trotz starker Geschäftszahlen.

Die EU-Kommission untersucht mögliche Wettbewerbsabsprachen zwischen der Deutschen Börse und NASDAQ im europäischen Derivatehandel. Es geht um den Verdacht der Marktaufteilung und Preisabstimmung – die Deutsche Börse sagt Kooperation zu.

Die Commerzbank erzielt nach neun Monaten 2025 ein operatives Rekordergebnis von 3,4 Milliarden Euro. Erträge und Provisionsüberschuss steigen, die Kostenquote sinkt. Kapitalquote bleibt stark, Aktienrückkäufe laufen. Der Ausblick für 2025 wurde bestätigt, der Zinsüberschuss höher angesetzt.

Die ING Deutschland startet mit neuen Anreizprogrammen für Privat- und Geschäftskunden in den November. Attraktive Zinsen, Prämien und Cashback sollen Wachstum und Kundenbindung fördern.

M.M.Warburg & CO besetzt ihren Aufsichtsrat neu: Reiner Brüggestrat und Claus Nolting scheiden aus, Thomas A. Lange übernimmt den Vorsitz. Der Umbau soll den laufenden Transformationsprozess der Hamburger Privatbank weiter vorantreiben.

Bitpanda-Co-Gründer Paul Klanschek zieht sich aus der operativen Führung zurück und wechselt in den Verwaltungsrat. Neuer Co-CEO neben Eric Demuth wird Lukas Enzersdorfer-Konrad.

Die Nassauische Sparkasse verlängert die Verträge mit ihren Vorständen Michael Baumann und Frank Diefenbach. Der Verwaltungsrat setzt damit auf Kontinuität und Stabilität bei den strategischen Projekten des Hauses.

Die EZB senkt die Kapitalanforderungen für die Commerzbank leicht. Vorstandschefin Bettina Orlopp spricht von einem Vertrauensbeweis – und kündigt an, den zusätzlichen Spielraum für Dividenden und Aktienrückkäufe zu nutzen.

Trotz rückläufigem Zinsüberschuss blickt ING optimistisch auf das Gesamtjahr. Die Bank hebt ihre Prognose an, steigert in Deutschland den Gewinn und kündigt ein Aktienrückkaufprogramm an.

Die niederländische Großbank ING beruft die erfahrene Finanzmanagerin Ida Lerner zur neuen CFO. Sie folgt im April 2026 auf Tanate Phutrakul und soll die Finanzstrategie und digitale Transformation der Bank weiter vorantreiben.

Rekordzahlen bei der Deutschen Bank: In den ersten neun Monaten 2025 steigt der Vorsteuergewinn um 64 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro, die Rendite auf das materielle Eigenkapital liegt bei 10,9 Prozent. Alle Sparten wachsen zweistellig, die Ausschüttungen an Aktionäre nehmen deutlich zu.