Die Bank of America steigert im zweiten Quartal 2025 ihren Gewinn auf 7,1 Milliarden US-Dollar – angetrieben von einem florierenden Handelsgeschäft. Auch andere US-Großbanken melden starke Zahlen.
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Bank of America
Die Bank of America hat im zweiten Quartal 2025 ihren Nettogewinn leicht auf 7,1 Milliarden US-Dollar steigern können – ein Plus von rund 200 Millionen US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr. Der Ertragszuwachs ist vor allem dem Handelsgeschäft zu verdanken, das sich einmal mehr als zuverlässiger Wachstumsmotor erwiesen hat. Die Handelserträge kletterten im Jahresvergleich um 15 Prozent auf 5,4 Milliarden US-Dollar – bereits im ersten Quartal hatte die Bank in diesem Bereich starke Zahlen geliefert.
Auch die Aktie reagierte prompt: Vorbörslich legten die Papiere der US-Großbank zu, was auf eine positive Marktreaktion hinweist.
Im Handelsgeschäft profitierte die Bank – wie auch die Wettbewerber JPMorgan Chase und Citigroup – insbesondere von einem gestiegenen Handelsvolumen und den Kursausschlägen an den Finanzmärkten. Der wieder aufgeflammte Zollkonflikt zwischen den USA und China, ausgelöst durch politische Maßnahmen von Präsident Donald Trump, hatte zuletzt für hohe Volatilität gesorgt. Für die Banken ein günstiges Umfeld, das sich in gestiegenen Umsätzen mit Aktien und festverzinslichen Wertpapieren niederschlug.
Mit dem Quartalsergebnis reiht sich die Bank of America in eine Serie starker Zahlen aus dem US-Bankensektor ein. Auch wenn das Gesamtumfeld durch geopolitische Spannungen und konjunkturelle Unsicherheiten geprägt ist, zeigt sich: Das kapitalmarktnahe Geschäft bleibt ein entscheidender Ergebnistreiber – vor allem dann, wenn andere Einnahmequellen unter Druck geraten.
Ob die aktuelle Dynamik im Handelsgeschäft anhält, bleibt offen. Doch vorerst sendet die Bank of America ein Signal der Stärke – und verschafft sich damit Rückenwind für das zweite Halbjahr.
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