Lazard Asset Management stärkt sein Deutschland-Team: Kai Jennert wird Deputy CEO, unterstützt CEO Andreas Hübner im Tagesgeschäft und führt weiterhin gemeinsam mit Matthias Kruse den Bereich Sales & Client Services.

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Lazard Asset Management ordnet seine Führung in Deutschland neu: Seit dem 15. August ist Kai Jennert stellvertretender CEO. In der erweiterten Rolle soll er eine zentrale Funktion im Senior Management übernehmen und CEO Andreas Hübner im operativen Tagesgeschäft unterstützen. Für den hiesigen Markt ist das ein klares Signal, die gewachsene Kundenbasis noch enger zu betreuen und Entscheidungswege zu verkürzen.
Jennert bleibt auch in seiner bisherigen Verantwortung eng angebunden: Er führt weiterhin gemeinsam mit Geschäftsführer Matthias Kruse den Bereich Sales & Client Services. Damit verbindet Lazard personelle Kontinuität in der Kundenbetreuung mit einer stärkeren Einbindung des Vertriebs in die Geschäftsleitung. Der langjährige Manager ist seit 14 Jahren im Haus – eine Verankerung, die Stabilität verspricht und den Wissenstransfer in die erweiterte Führungsaufgabe erleichtert.
Mit der Beförderung rückt Lazard die operative Schlagkraft in Deutschland in den Vordergrund. Ein Deputy-CEO mit Vertriebshintergrund schafft Nähe zu Investorenanliegen und kann Prioritäten im Tagesgeschäft schneller durchsetzen – von Produktauswahl und Markteinführung bis zur Begleitung institutioneller Mandate. Für Kundinnen und Kunden bedeutet das vor allem: verlässliche Ansprechpartner und zügige Umsetzung bei Anfragen und Lösungen.

Führungswechsel bei der Frankfurter Sparkasse: Dr. Arne Weick übernimmt zum 1. April 2026 den Vorstandsvorsitz. Er folgt auf Dr. Ingo Wiedemeier, der als Finanzvorstand zur Muttergesellschaft Helaba wechselt.

Nächster Schlag der Aufseher: Die EZB verdonnert JP Morgan zu einer Strafe von 12,2 Millionen Euro. Die US-Großbank meldete über Jahre hinweg zu niedrige Risiken und wies dadurch geschönte Kapitalquoten aus. Nach einer jüngsten BaFin-Rekordstrafe rücken die internen Kontrollsysteme der Bank massiv in den Fokus.

Rekordzahlen und Dividenden-Hammer: Der Online-Broker flatexDEGIRO übertrifft seine eigenen Ziele für 2025 und plant eine Versiebenfachung der Dividende auf 0,30 Euro je Aktie. Für 2026 peilt das Unternehmen weiteres profitables Wachstum durch neue Produkte wie Krypto-Handel und Altersvorsorge-Depots an.