
Schluss mit der „Schrott-Rallye“: J.P. Morgan-Stratege Tilmann Galler warnt vor Ermüdungserscheinungen im vierten Jahr des Bullenmarktes. Warum Anleger jetzt auf Qualität, Anleihen und europäische Aktien setzen sollten – und Gold meiden.

Hochsicherheit auf wenigen Quadratmetern: Die Commerz Real ersetzt klassische Rechenzentren durch kompakte „IT-Safes“ in den eigenen Büroräumen. Ein innovativer Weg für mehr digitale Souveränität und DORA-Compliance.

Nach der Übernahme von Axa Investment Managers greift BNP Paribas durch: Frankreichs Großbank plant den Abbau von rund 1.200 Stellen, um Synergien zu heben. Der Integrationsprozess startet nun mit Gesprächen über freiwillige Abfindungsprogramme.

Milliarden-Allianz im Asset Management: Der US-Versicherungsriese AIG und der Finanzinvestor CVC gehen eine weitreichende strategische Partnerschaft ein. Das Volumen umfasst bis zu 3,5 Milliarden Dollar für Kredit- und Private-Equity-Lösungen.

Angriff auf die Neobroker: Bitpanda startet den Handel mit echten Aktien und ETFs. Vor dem möglichen Börsengang wandelt sich das Wiener Krypto-Fintech zum Vollsortimenter.

Transformation abgeschlossen: Sandra Michelfelder verlässt die Frankfurter Bankgesellschaft im Juni 2026. Die Privatbank nutzt den Abgang für eine dauerhafte Verkleinerung der Führungsetage.

Milliarden-Offensive in London: Die Zurich Insurance Group erhöht den Druck auf den britischen Spezialversicherer Beazley und legt ein massiv nachgebessertes Angebot auf den Tisch.

Antizyklische Attacke: Während Superreiche London verlassen, will die Deutsche Bank 250 neue Berater für Hochvermögende einstellen. Vorstand Claudio de Sanctis plant den Angriff auf der Insel.

Seitenwechsel in Frankfurt: Die Deutsche Bank holt Andreas Wolf von der Fintech-Schmiede Raisin als neuen COO für das Personal Banking. Der Ex-McKinsey-Partner soll Kosten und Filialnetz trimmen.

Ende einer Ära in Sicht: UBS-Chef Sergio Ermotti plant laut Medienberichten seinen Abgang für April 2027. Der Wettlauf um die Nachfolge am Paradeplatz ist eröffnet, doch den neuen CEO erwartet ein harter Kampf um Kapitalkosten.

Showdown in der deutschen Finanzprovinz: Mit der MiCAR-Lizenz der DZ BANK eröffnet der genossenschaftliche Sektor den Krypto-Handel für Millionen Kunden. Doch die Sparkassen sind in Lauerstellung.

Comeback der Baufinanzierung: Die LBS NordWest verzeichnet für 2025 ein sattes Plus von 30 Prozent im Kreditgeschäft. LBS-Chef Frank Demmer sieht im zinsgünstigen Bauspardarlehen den besten Schutz vor Altersarmut und steigenden Mieten.

Rechtsstreit eskaliert: Die N26-Betriebsräte ziehen vor den Bundesgerichtshof. In Karlsruhe soll geklärt werden, ob Arbeitnehmervertreter künftig im Aufsichtsrat der Neobank sitzen dürfen.

BaFin verpflichtet die Clearstream Europe AG zur Behebung von Mängeln in der Liquiditätssteuerung. Die Aufsicht sieht Defizite in einzelnen Prozessen, hält die Geschäftsorganisation insgesamt aber für ordnungsgemäß.

Strategische Heimkehr: Die DZ Privatbank verlegt ihren Hauptsitz von Luxemburg nach Frankfurt und wandelt sich in eine deutsche AG um. Das Institut rückt damit näher an die Muttergesellschaft, während für Kunden alles beim Alten bleibt.

Die grenke AG erreichte ihre Jahresprognose für 2025: Das Leasingneugeschäft wuchs um 7,8 % auf 3,29 Mrd. Euro, die Profitabilität blieb im Zielkorridor – trotz volatiler Marktbedingungen.

Strategischer Meilenstein: Die Deutsche Pfandbriefbank (pbb) vollzieht die Übernahme der Deutsche Investment-Gruppe. Mit 3 Milliarden Euro zusätzlichen Assets under Management und bewährter Führungsmannschaft stärkt die Bank ihr provisionsbasiertes Geschäft im Rahmen der „Strategie 2027“.

Die Boerse Stuttgart Group meldet für 2025 erneut einen Ertragsrekord. Mit einem starken Wachstum im klassischen Kapitalmarktgeschäft und wegweisenden Partnerschaften im Krypto-Sektor – unter anderem mit der DekaBank für die Sparkassen-Gruppe – festigt der Handelsplatz seine Position als sechstgrößte Börsengruppe Europas.

Solaris stellt seine Führung neu auf: Steffen Jentsch wird CEO, Matthias Heinrich übernimmt das Risikoresort. Das neue Duo kommt von Flatexdegiro und soll die angeschlagene Digitalbank stabilisieren.

Flatexdegiro beruft Jens Möbitz zum Chief Operating Officer. Der Schritt stärkt die operative Führung des Online-Brokers und dient der Vorbereitung auf die geplante Konzernfusion ab 2026.

Die Deutsche Bank erweitert ihr Konzernleitungskomitee und stärkt damit das Privatkundengeschäft. Der Schritt sorgt intern für Diskussionen, da nicht alle Topmanager der Sparte berücksichtigt werden.

Die Deutsche Bank und die Postbank starten Wero mit vollem Funktionsumfang. Kunden können europaweit Geld in Echtzeit senden und erstmals auch online bezahlen – ein weiterer Schritt hin zu einer souveränen europäischen Zahlungslösung.

Beim Berliner Banking-Fintech Solaris kommt es zu einem Führungswechsel: CEO Carsten Höltkemeyer verlässt das Unternehmen vorzeitig, auch der Risikochef geht. Gleichzeitig rückt ein früherer Manager eines Wettbewerbers in den Vorstand nach.

Die DekaBank beteiligt sich über eine Kapitalerhöhung an der europäischen Ratingagentur Scope. Der Einstieg unterstreicht den wachsenden Wunsch nach mehr Unabhängigkeit von US-Ratinghäusern und stärkt ein europäisches Gegenmodell im Kapitalmarkt.

Die BW-Bank richtet ihren Vorstand neu aus: Mit internen Nachfolgen, zwei neuen Ressorts und einem klaren Kundenfokus stärkt die LBBW-Tochter ihre Rolle als wachstumsorientierte Kundenbank ab 2026.

Rückschlag für N26: Die BaFin greift hart durch und bestellt erneut einen Sonderbeauftragten. Wegen gravierender Mängel in der Geschäftsorganisation verhängt die Aufsicht zudem höhere Eigenmittelanforderungen und untersagt das Neugeschäft mit Hypotheken in den Niederlanden.

BBVA und OpenAI schmieden eine historische Allianz: Die spanische Großbank integriert KI tief in ihre Prozesse und rollt ChatGPT Enterprise für alle 120.000 Mitarbeiter aus.

Paukenschlag im europäischen Fintech-Sektor: Mollie übernimmt den britischen Bankzahlungsspezialisten GoCardless. Durch den Zusammenschluss entsteht eine Plattform mit über 350.000 Kunden, die Karten- und Bankzahlungen integriert, um Abonnement-Modelle zu stärken und das internationale Wachstum von Händlern zu beschleunigen.

Ritterschlag für das Berliner Fintech: Mondu sichert sich eine Kreditfazilität von 100 Millionen Euro von J.P. Morgan Payments. Gleichzeitig tritt das Startup dem Partnernetzwerk der US-Bank bei, um seine B2B-Zahlungslösungen europaweit an deren Firmenkunden zu vertreiben.

Die DekaBank ordnet ihren Vorstand neu: Marion Spielmann rückt zur Risikovorständin auf, Sparkassen-Mann Dirk Peters übernimmt den Vertrieb. Damit ist das Führungsteam für den Umbruch 2026 komplett.

Führungswechsel beim Marktführer: Deutsche Oppenheim holt den Digital-Experten Marc Heske von der DWS. Als neuer COO soll er ab Januar 2026 die IT-Infrastruktur und datengetriebene Prozesse des Family Office modernisieren.

Warnschuss aus Bonn: Die BaFin verhängt ein Bußgeld gegen die Helaba. Wegen Mängeln in den IT-Systemen zur Geldwäscheprävention muss die Landesbank 20.000 Euro zahlen.

Die Eigentümer der Hamburg Commercial Bank (HCOB) prüfen einen Verkauf des Instituts. Mit einer angepeilten Bewertung von über 3,3 Milliarden Euro winkt den Finanzinvestoren sieben Jahre nach dem Einstieg bei der ehemaligen HSH Nordbank eine stattliche Rendite.

Die Deutsche Bank plant eine signifikante Erhöhung der Bezüge für Chefaufseher Alexander Wynaendts auf 1,4 Millionen Euro. Der Schritt soll das Gremium international wettbewerbsfähig halten und unterstreicht den globalen Anspruch des Instituts.

LBS NordOst regelt die Nachfolge: Sabine König übernimmt 2027 den Vorstandsvorsitz von Helmut Ibsch. Patric Karwatzki komplettiert als Eigengewächs das Führungsgremium.

Die Frankfurt International Bank (FIB) professionalisiert ihre Strukturen nach Erhalt der Vollbanklizenz und schafft erstmals die Position des Head of Legal. Ali Günes (36), zuvor bei Linklaters, übernimmt die Leitung der Rechtsabteilung, um die Expansion im Exportfinanzierungs- und Girogeschäft juristisch abzusichern.

Die Finaplus-Gruppe setzt ihren Expansionskurs fort und übernimmt den Münchner Anbieter wealthpilot. Durch den Zusammenschluss entsteht ein WealthTech-Schwergewicht in der DACH-Region, das Vermögenswerte von über 600 Milliarden Euro auf seinen Plattformen abbildet und die Marktkonsolidierung vorantreibt.

Atruvia komplettiert den Vorstandsumbau: Der ehemalige BayernLB-Finanzchef Markus Wiegelmann übernimmt ab Januar das Ressort Finanzen und Personal. Mit dem erfahrenen Banker steht das neue Führungsteam des IT-Dienstleisters endgültig.
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Berenberg strafft seine Konzernstruktur: Mit zwei neuen Zentralbereichen und einer verjüngten Führung will die Privatbank ab Januar 2026 das Cross-Selling zwischen den Sparten forcieren.

Laut aktueller zeb-Studie wächst das Private Banking in Deutschland kräftig auf 6,5 Billionen Euro. Treiber sind nun Provisionen statt Zinsen – doch bei Immobilien liegen Milliarden brach.

Die Commerzbank plant mit der „Commerz Re“ eine eigene Rückversicherungstochter. Der strategische Schritt zielt darauf ab, interne Risiken effizienter zu steuern und Versicherungsmargen künftig im eigenen Konzern zu halten.

Stabwechsel bei Europas größtem automobilen Finanzdienstleister: Anthony Bandmann, bisheriger Vertriebsvorstand, rückt zum 1. Januar 2026 an die Spitze von Volkswagen Financial Services auf. Er folgt auf Christian Dahlheim, der als CEO zum niederländischen Partner Pon Holdings wechselt. Die interne Nachfolgelösung signalisiert Stabilität und Marktfokus.

Stabwechsel bei der DZ BANK: Die ausgewiesene Währungs- und Geldpolitik-Expertin Sonja Marten steigt zur neuen Chefvolkswirtin des genossenschaftlichen Spitzeninstituts auf. Sie folgt zum Jahresstart 2026 auf Michael Holstein, der dem Haus in anderer Funktion erhalten bleibt.

Führungswechsel beim Spitzenverband der öffentlichen Banken: Helaba-Chef Thomas Groß wurde einstimmig zum neuen Präsidenten des VÖB gewählt. Er folgt auf Eckhard Forst und bildet künftig gemeinsam mit dem neuen Vizepräsidenten Erk Westermann-Lammers die Doppelspitze, um die Rolle der Institute bei der wirtschaftlichen Transformation zu schärfen.

Die Generali Deutschland bläst zum Angriff im B2B-Sektor: Mit der Schaffung eines eigenen Vorstandsressorts für Firmenkunden und der Verpflichtung von Dr. Feriha Zingal-Krpanić (ehemals Ergo) setzt der Versicherer ab Januar 2026 auf massive Expansion im Gewerbegeschäft.

Die Deutsche Börse Group und AllUnity schmieden eine strategische Allianz: Der Euro-Stablecoin EURAU soll tief in die Infrastruktur des Marktbetreibers integriert werden. Den Auftakt macht die institutionelle Verwahrung über Clearstream – ein Meilenstein für die Verschmelzung von traditioneller und digitaler Finanzwelt unter dem MiCAR-Regelwerk.

Donner & Reuschel baut seine Position im Verwahrstellengeschäft weiter aus und übernimmt 33 liquide Fonds von M.M.Warburg. Die Transaktion mit 1,7 Mrd. Euro Volumen ist Teil der strategischen Neuausrichtung von Warburg, das sich künftig auf illiquide Sachwerte-Spezialfonds konzentriert.

Standard & Poor’s senkt den Ausblick für die Deutsche Pfandbriefbank (PBB) auf "negativ". Die Ratingagentur warnt vor hohen Kosten des US-Rückzugs und blickt skeptisch auf die Neuausrichtung in Europa und im Asset Management. Ein starkes Kapitalpolster federt die Risiken des Umbaus jedoch ab.

Die LLB-Gruppe komplettiert ihre Führung: Markus Schifferle, ein Eigengewächs mit 25 Jahren Bankerfahrung und bisheriger Leiter Group Finance & Risk, wird neuer Group CFO. Die interne Besetzung signalisiert Kontinuität und stärkt die risikobewusste Steuerung der Bank in einem anspruchsvollen Marktumfeld.

Die Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen steigt spürbar: Die vdp-Mitgliedsinstitute vergaben in den ersten drei Quartalen 2025 Darlehen über 107,3 Milliarden Euro – ein Plus von mehr als 18 Prozent. Besonders Gewerbeimmobilien legen kräftig zu, doch beim Wohnungsmarkt bleibt der Neubau weiter schwach.

Trade Republic könnte durch einen geplanten Secondary Deal auf über zwölf Milliarden Euro bewertet werden. Während Investoren über Anteilsverkäufe verhandeln, wächst das Produktportfolio – zugleich steigt die Zahl der Kundenbeschwerden.

Die Helaba holt Risikoexperte Stephan Kloock in die Geschäftsführung ihrer Tochter Helaba Invest. Ab April 2026 übernimmt er als CRO zentrale Funktionen rund um Risiko, Reporting und Compliance – ein weiterer Schritt zur Stärkung der Risikosteuerung im Konzern.

Das dänische Fintech Flatpay steigt dank rasantem Wachstum und einer Bewertung von über 1,5 Milliarden Euro zum Einhorn auf. Mit Fokus auf KMU, neuen Märkten und einer sich ausweitenden Produktpalette positioniert sich das Unternehmen als ernstzunehmender Wettbewerber im europäischen Payment-Markt.

N26 erweitert seinen Aufsichtsrat um Andreas Dombret, Daniel Terberger und Byron Haynes. Die Ernennungen gelten als Sieg der Gründer in ihrem Machtkampf mit Investoren um den Einfluss auf die Berliner Neobank.

Die BayernLB erzielt nach neun Monaten 1,18 Milliarden Euro Vorsteuergewinn. Trotz schwächerem Zinsumfeld bleiben Erträge stabil, die Kapitalquote steigt auf 20,9 %. Jahresziel am oberen Ende der Prognose erwartet.

Die Deutsche Pfandbriefbank senkt ihre Jahresprognose und rechnet mit einem Verlust von bis zu 265 Millionen Euro. Leichtes Neugeschäftswachstum steht einer langsamen Markterholung gegenüber.

Grenke steigert im dritten Quartal 2025 den Gewinn auf 22,4 Mio. Euro. Operative Erträge wachsen zweistellig, Kosten bleiben im Griff. Prognose bestätigt – Fokus bleibt auf Effizienz und Profitabilität.

Die Raiffeisen Bank International und ODDO BHF vertiefen ihre Partnerschaft im M&A-Geschäft. Durch den Wechsel des RBI-Teams nach Wien entsteht ein erweitertes Beratungsangebot für Kunden in Österreich und Mittel- und Osteuropa.

JP Morgan eröffnet in Berlin das Büro ihrer Digitalbank Chase. Der Start in Deutschland ist für Frühjahr 2026 geplant – zunächst mit einem Tagesgeldkonto. Die US-Bank will damit langfristig den deutschen Privatkundenmarkt aufmischen.

Die Hannover Rück erhöht nach einem schadensarmen Jahr ihre Gewinnprognose auf 2,6 Milliarden Euro. Trotz der Belastungen durch Hurrikan Melissa bleibt der Rückversicherer auf Wachstumskurs.

Nach der Insolvenz des Autozulieferers First Brands Group wickelt UBS mehrere Fonds ihrer Hedgefonds-Sparte O’Connor ab. Betroffen sind Anlagen im Volumen von über 500 Millionen Dollar – das Institut selbst trägt kein Bilanzrisiko.

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank nominiert Alexander Wynaendts einstimmig für eine weitere Amtszeit. Der Niederländer will den Fokus auf Kunden, Aktionäre und nachhaltige Unternehmensführung richten.

Die BaFin hat gegen die deutsche JPMorgan SE wegen verspäteter Geldwäschemeldungen ein Rekordbußgeld von 45 Millionen Euro verhängt. Die Bank räumt Versäumnisse ein, betont aber, dass keine Ermittlungen behindert wurden.

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank nominiert Alexander Wynaendts einstimmig für eine weitere Amtszeit. Der Niederländer will den Fokus auf Kunden, Aktionäre und nachhaltige Unternehmensführung richten.

Die KfW hat in den ersten drei Quartalen 2025 ihre Förderung auf 61,4 Milliarden Euro ausgeweitet – ein Plus von 14 Prozent. Besonders stark wuchs die Finanzierung von Klima-, Umwelt- und Innovationsprojekten im Mittelstand. Das operative Ergebnis blieb robust, Green Bonds erreichten Rekordvolumen.

Die Immac Holding, einer der größten Investoren im Pflegeimmobilienmarkt, hat Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Der Vorstand bleibt im Amt, die Sanierung läuft bis 2026. Hauptaktionär Hannoversche Volksbank könnte Verluste erleiden.

Die EZB senkt die Kapitalanforderung für die Deutsche Bank leicht. Ab 2026 gilt eine CET1-Quote von 11,22 Prozent. Damit gewinnt das Institut zusätzlichen Spielraum bei Ausschüttungen und Rückkäufen.

Die Commerzbank prüft, ob sie ihren ikonischen Hauptsitz im Frankfurter Tower aufgibt. Hintergrund sind Kostendruck, neue Nachhaltigkeitsanforderungen und ein möglicher Umzug in den Central Business Tower bis 2028.

Unicredit erhöht ihre Beteiligung an der griechischen Alpha Bank auf 29,5 Prozent und sendet neue Signale im Commerzbank-Poker. Während Griechenland den Ausbau begrüßt, bleibt Deutschland skeptisch – CEO Andrea Orcel agiert strategisch vorsichtiger als bisher.

Die DWS bleibt auf Erfolgskurs: Mit einem Rekordgewinn in den ersten neun Monaten 2025 übertrifft der Vermögensverwalter seine bisherigen Bestmarken. CEO Stefan Hoops sieht die Jahresziele klar in Reichweite.

ABN AMRO beschleunigt die Integration von Hauck Aufhäuser Lampe: Die HAL AG soll – vorbehaltlich der Aufsicht – bereits Mitte 2026 rechtlich in der niederländischen Großbank aufgehen. Marke und Geschäft werden neu sortiert, das Wealth Management firmiert künftig als „Bethmann HAL“.
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HRK LUNIS verstärkt den Standort Frankfurt mit drei Private-Banking-Profis von Hauck Aufhäuser Lampe. Der Schritt unterstreicht den Wachstumskurs des unabhängigen Vermögensverwalters – mit mehr Beratungstiefe, lokaler Präsenz und klarer Positionierung im Wettbewerb um anspruchsvolle Mandate.

Teylor sichert sich 150 Mio. € von Fasanara Capital, bündelt sein Factoring europaweit in einem mehrwährungsfähigen Vehikel und beschleunigt so die Expansion der KMU-Finanzierungsplattform.

HAL beruft Dr. Philipp Wösthoff zum Head of Relationship Management Real Assets. Er verantwortet künftig die Teams in Deutschland und Luxemburg und steuert Mandate über rund 150 Mrd. € Assets under Depositary; die HAL-Verwahrstelle zählt mit 209 Mrd. € zu den Top-10 in Deutschland.

UBS schließt den französischen Altfall ab und zahlt 835 Mio. € (730 Mio. € Geldbuße, 105 Mio. € Schadenersatz). Nach Rekordurteil (2019) und höchstrichterlicher Bestätigung der Schuldsprüche (2023) sorgt der Vergleich für Planungssicherheit; die Summe ist vollständig zurückgestellt.

Der Infrastruktur-Anbieter Upvest wird zum Taktgeber für den europäischen Wertpapierhandel aus der App: Gemeinsam mit Webull Securities (Europe) integriert das Berliner Fintech erstmals europäische Aktien und ETFs in die Webull-EU-Plattform

Barclays will seinen IB-Marktanteil in Deutschland bis 2027 von 3,7 auf mindestens 5 % steigern. Deutschlandchefin Ingrid Hengster mahnt schnelle Reformen an – von ZuFinG über Wachstumschancengesetz bis zum EU-Listing-Act –, „denn es gibt keine Alternative zum Optimismus“.

Teylor übernimmt die Düsseldorfer CapeTec und bündelt damit Compeon-Technologieerbe mit Creditshelf und eigener SaaS-Sparte. Entstehen soll eine führende White-Label-Plattform für KMU-Kredite in Europa; Grenke-Factoring und Bank-Referenzen wie LBBW stützen den Kurs.

Matthias Schauch übernimmt die Leitung der HAL-Niederlassung Osnabrück, Christian Montag wird Stellvertreter. Der Standort wächst weiter und stärkt seine Präsenz im Nordwesten.

UniCredit stockt bei Alpha Bank auf 26 % auf – Rückenwind aus Athen, Widerstand in Frankfurt. Warum griechische Banken wieder attraktiv sind und welche Risiken UniCredits Doppelstrategie birgt.

N26 stellt Führung neu auf: Ex-Bundesbanker Andreas Dombret soll Aufsichtsratschef werden, Marcus Mosen wird Co-CEO. BaFin blickt genau hin – Governance rückt in den Fokus.

Die BaFin rügt die Geldwäscheprävention der Raisin Bank und ordnet verbindliche Nachbesserungen an. Der Fall zeigt: FinTech-nahe Geschäftsmodelle stehen unter verschärfter AML-Beobachtung.

blau direkt ordnet die Führung neu: Nach dem Rücktritt von CEO Kai-Uwe Laag übernimmt zum 29. September 2025 Ait Voncke. Der Plattformanbieter richtet sich damit klar auf die nächste Wachstumsphase aus – mit stärkerem Fokus auf Technologie, Automatisierung und KI.

Adyen verfehlt beim Zahlungsvolumen die Erwartungen und kassiert den Wachstumsoptimismus: US-Zölle bremsen den Onlinehandel, die Aktie sackt um rund 20 % ab. Analysten stellen das mittelfristige Profil zur Debatte.

MLP steigert im ersten Halbjahr 2025 die Gesamterlöse auf den Rekordwert von 529 Mio. € und bestätigt die EBIT-Prognose von 100–110 Mio. €. Wachstum kommt aus allen Leistungsbereichen; Bestandskennzahlen wie betreutes Vermögen und Sachprämien erreichen neue Höchststände.

Die Talanx Gruppe erzielt im ersten Halbjahr 2025 mit 1,37 Mrd. Euro einen neuen Rekordgewinn. Getragen von allen Sparten hebt der Konzern seine Jahresprognose auf rund 2,3 Mrd. Euro an und setzt auf weiteres profitables Wachstum trotz herausfordernder Rahmenbedingungen.

Der vdp-Immobilienpreisindex ist im zweiten Quartal 2025 um 3,9 % gestiegen. Besonders Wohnimmobilien treiben den Markt – vor allem in Metropolen wie München und Frankfurt. Auch Gewerbeimmobilien zeigen wieder Aufwärtstendenzen.

Die Vienna Insurance Group verhandelt über eine Mehrheitsübernahme der Nürnberger Versicherung. Ein möglicher Einstieg der Österreicher könnte nicht nur den Sanierungskurs in Nürnberg stabilisieren, sondern auch die VIG in Deutschland strategisch stärken.

Die DWP Bank übernimmt das Fintech Lemon Markets, um ihren Kunden – vor allem Sparkassen und Volksbanken – künftig eine moderne Brokerage-Infrastruktur zu bieten. Die Übernahme markiert einen strategischen Schritt in Richtung Neobroker-Wettbewerb.

Eine Untersuchung der BaFin zeigt: Beim Vertrieb von Netto-Versicherungsanlageprodukten hapert es an Transparenz, Beratung und Kontrolle. Versicherer und Vermittler müssen künftig stärker Verantwortung übernehmen – zum Schutz der Verbraucher.

Die ING Wholesale Banking Deutschland erweitert ihr Führungsteam: Sigrid Seibold übernimmt ab August 2025 die neue Rolle als Head of Transaction Services. Ihr Fokus: strategischer Ausbau des Daily Banking für Firmenkunden.

Die deutsche Inflationsrate bleibt im Juli konstant bei zwei Prozent und liegt damit weiter auf Zielkurs der EZB. Trotz minimal höherer Werte als prognostiziert zeigt sich ein stabiles Preisumfeld.

Die Baader Bank profitiert im ersten Halbjahr 2025 deutlich vom regen Börsengeschehen: Ein starkes Handelsergebnis und steigende Marktanteile treiben den Gewinn deutlich nach oben.

Marc Bohling kehrt zur Bethmann Bank zurück und stärkt den Bereich External Asset Manager (EAM). Der geplante Zusammenschluss mit Hauck Aufhäuser Lampe verspricht attraktive Chancen für unabhängige Vermögensverwalter.

Die UmweltBank erzielt 2025 bedeutende Erfolge: Das operative Geschäft wächst, neue digitale Produkte überzeugen Kunden, und wichtige aufsichtsrechtliche Hürden wurden gemeistert.

Revolut wird ab 2026 Titelsponsor des zukünftigen Audi F1 Teams. Die Partnerschaft soll Innovation in Motorsport und Fintech vereinen und neue Fan-Erlebnisse schaffen – bei einer globalen Bühne mit über 1,6 Milliarden Zuschauern.

HSBC legt robuste Halbjahreszahlen vor: Operativ wachsen Erlöse und Ergebnis – trotz Sondereffekten aus Beteiligungen und Vorjahresverkäufen. Aktionäre profitieren von einer zweiten Zwischendividende und einem Aktienrückkauf über bis zu 3 Mrd. US‑Dollar.

UBS hat im zweiten Quartal 2025 einen Reingewinn von 2,4 Milliarden US-Dollar erzielt und zeigt mit starken Zuflüssen im Vermögensmanagement sowie Fortschritten bei der Integration von Credit Suisse stabile Wachstumsdynamik.

Hypoport SE legt vorläufige Halbjahreszahlen für 2025 vor: Dank Rückenwind im Bereich Immobilienfinanzierung steigen Umsatz und EBIT deutlich. Der Konzern sieht sich zurück auf Wachstumskurs – mit starken Zugewinnen in allen Kernkennzahlen.

Die US-Tochter der Allianz ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Ein Angreifer verschaffte sich Zugriff auf das CRM-System – betroffen sind potenziell 1,4 Millionen Kundendaten. Auch Mitarbeiterinformationen wurden kompromittiert. Das FBI ermittelt.