Angriff im Wealth Management: Deutsche Bank und DWS bündeln ihre Kräfte. Während die Bank die Strategie bestimmt, liefert die DWS die Technik. Das ehrgeizige Ziel: Das verwaltete Vermögen in drei Jahren verdoppeln.

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Eigene Erstellung auf Basis von KI (OpenAI), Logorechte: DWS Group
Die Deutsche Bank und ihre Fondstochter DWS rücken noch enger zusammen. Beide Häuser haben angekündigt, ihre Zusammenarbeit in der klassischen Vermögensverwaltung, dem sogenannten Diskretionären Portfolio Management, massiv auszubauen.
Die Arbeitsteilung ist dabei künftig klar geregelt. Die Privatkundenbank der Deutschen Bank behält die Zügel in der Hand, wenn es um die Anlagestrategie, die Auswahl der Anlageklassen und die direkte Betreuung der vermögenden Kunden geht. Die DWS steuert im Gegenzug die technische Plattform und die Ausführung der Handelsgeschäfte im Hintergrund bei. Damit nutzt die Bank die mächtige Infrastruktur des Vermögensverwalters, um effizienter zu werden.
Hinter dem Umbau stecken ehrgeizige Wachstumspläne. Claudio de Sanctis, der Chef der Privatkundenbank, hat ein klares Ziel ausgegeben. Er will das Volumen in der diskretionären Vermögensverwaltung innerhalb der nächsten drei Jahre verdoppeln. Durch den Zugriff auf die Systeme der DWS soll das Geschäft skalierbar werden.
Das bedeutet, es soll wachsen können, ohne dass die Kosten und der Aufwand im gleichen Maße steigen. Für die Kunden selbst soll sich an der Oberfläche nichts ändern. Ihre Depots bleiben bei der Deutschen Bank, die Verantwortung für die Marke und die Produkte liegt weiterhin bei der Bank, und auch die Ansprechpartner wechseln nicht.
Für DWS-Chef Stefan Hoops ist der Schritt nur logisch. Er sieht in der engeren Verzahnung innerhalb des Konzerns großes Potenzial, das bisher noch nicht voll ausgeschöpft wurde. Die DWS bringt ihre Erfahrung und ihre robusten Systeme ein, die sonst eher von großen institutionellen Anlegern genutzt werden.
Nun sollen auch die privaten Kunden der Deutschen Bank von dieser professionellen Ausführungsqualität profitieren. Beide Seiten betonen, dass dies ein weiterer Baustein ist, um die Position als „Globale Hausbank“ zu festigen und im Wettbewerb um reiche Privatkunden aggressiver auftreten zu können.

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