Starkes Jahr für die UBS: Der Gewinn klettert 2025 auf 7,8 Milliarden Dollar. Die Aktionäre erhalten mehr Dividende. Die Integration der Credit Suisse ist fast abgeschlossen.

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Die UBS blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Die Schweizer Großbank konnte ihren Gewinn deutlich steigern. Unter dem Strich steht ein Reingewinn von 7,8 Milliarden US-Dollar. Das ist ein Plus von 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch das verwaltete Vermögen wuchs kräftig: Es stieg um 15 Prozent und liegt nun erstmals bei über 7 Billionen Dollar.
Ein wichtiger Grund für die guten Zahlen ist der Fortschritt bei der Integration der Credit Suisse. Die Bank meldet, dass bereits 85 Prozent der in der Schweiz gebuchten Konten auf die UBS-Plattformen umgezogen sind.
In anderen Bereichen ist die Zusammenlegung fast fertig. Das spart viel Geld: Die Bank hat bisher Kosteneinsparungen von 10,7 Milliarden Dollar erzielt. Gleichzeitig wurden Risiken aus alten Geschäften weiter abgebaut.
Vom Erfolg sollen auch die Eigentümer der Bank profitieren. Der Vorstand schlägt vor, die Dividende um 22 Prozent auf 1,10 Dollar pro Aktie zu erhöhen.
Zudem plant die UBS, im Jahr 2026 eigene Aktien im Wert von 3 Milliarden Dollar zurückzukaufen. Die Bank steht finanziell stabil da und verfügt über eine harte Kernkapitalquote von 14,4 Prozent.
Für die kommenden Jahre setzt sich das Management neue Ziele. Bis zum Jahr 2028 soll die Rendite auf das harte Kernkapital auf etwa 18 Prozent steigen.
Um das zu erreichen, will die UBS weiter wachsen und effizienter werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Investitionen in Technologie und Künstliche Intelligenz. Zudem soll die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen verbessert werden, um Kunden umfassender zu betreuen.

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