Transformation abgeschlossen: Sandra Michelfelder verlässt die Frankfurter Bankgesellschaft im Juni 2026. Die Privatbank nutzt den Abgang für eine dauerhafte Verkleinerung der Führungsetage.

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Frankfurter Bankgesellschaft
Bei der Frankfurter Bankgesellschaft (Deutschland) AG steht im Sommer eine signifikante Veränderung in der Führungsstruktur an. Sandra Michelfelder, bislang zuständig für das kritische CRO/CFO-Ressort, wird das Institut zum 30. Juni 2026 verlassen. Ihr Abschied markiert dabei nicht nur das Ende einer Personalie, sondern auch den Abschluss einer umfassenden Transformationsphase. Die Bank nutzt das planmäßige Auslaufen ihres Vertrages für eine Effizienz-Kur in der Chefetage und reduziert den Vorstand dauerhaft von drei auf zwei Mitglieder.
Die Begründung für den Schritt liest sich wie das Idealbild einer gelungenen Umstrukturierung: Michelfelder habe ihre Aufgabe so gut erledigt, dass ihre separate Position nicht mehr zwingend notwendig ist. In den vergangenen Jahren trieb sie die Prozesseffizienz und die interdisziplinäre Zusammenarbeit derart voran, dass die entstandenen Synergien nun eine Bündelung der Verantwortlichkeiten zulassen. Was oft als Euphemismus für Sparmaßnahmen herhalten muss, wird hier als strategischer Erfolg verkauft. Die Bank betont, dass Michelfelder eine nachhaltige Risikokultur verankert und stets positive Prüfungsergebnisse erzielt habe.
Mit dem Weggang der Managerin, die sich neuen beruflichen Herausforderungen widmen will, werden die Aufgaben auf die verbleibenden Schultern verteilt. Künftig führen Udo Kröger als Vorstandsvorsitzender mit Verantwortung für den Marktbereich und Peter Kohls, der nun die Gesamtverantwortung für die Marktfolge übernimmt, die Geschäfte als Duo.
Sowohl CEO Udo Kröger als auch der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Bräuer lobten die Arbeit der scheidenden Kollegin ausdrücklich. Sie habe das Fundament gelegt, auf dem die Bank nun diese schlankere und kosteneffizientere Struktur errichten könne. Bis zum Sommer wird Michelfelder die Übergabe der Verantwortlichkeiten noch aktiv begleiten, um einen geräuschlosen Übergang in die neue Ära der Zweier-Spitze zu gewährleisten.

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