Geldregen für Aktionäre: Die Commerzbank übertrifft ihre Gewinnziele für 2025 und erhöht die Dividende kräftig auf 1,10 Euro. Zusätzlich startet ein neuer Aktienrückkauf. Insgesamt fließen 2,7 Milliarden Euro an die Investoren zurück.

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Commerzbank AG
Die Commerzbank hat ihre eigenen Ziele für das Jahr 2025 übertroffen und lässt ihre Eigentümer daran teilhaben. Trotz hoher Kosten für den laufenden Konzernumbau erzielte das Geldhaus einen Nettogewinn von rund 2,6 Milliarden Euro.
Rechnet man die Belastungen durch die Restrukturierung heraus, steht sogar ein Rekordgewinn von 3 Milliarden Euro in den Büchern. Das ist ein Anstieg von rund 13 Prozent im Vergleich zum bereinigten Vorjahreswert.
Vorstandschefin Bettina Orlopp kündigte an, den Erfolg direkt an die Investoren weiterzugeben. Die Dividende soll deutlich von zuletzt 65 Cent auf nun 1,10 Euro je Aktie angehoben werden. Das ist aber noch nicht alles.
Ab dem 12. Februar startet die Bank ein weiteres Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 540 Millionen Euro. Dieses soll zügig bis spätestens zum 26. März abgeschlossen sein.
Insgesamt fließen damit für das Geschäftsjahr 2025 rund 2,7 Milliarden Euro an die Aktionäre zurück. Das entspricht genau der Strategie „Momentum“, nach der die Bank den kompletten bereinigten Gewinn ausschütten will. Orlopp betonte, man gebe damit sogar etwas mehr Kapital zurück als ursprünglich versprochen. Es ist bereits das sechste Mal seit 2023, dass die Commerzbank eigene Aktien vom Markt nimmt, um sie später einzuziehen. Die detaillierten Zahlen legt der Konzern am morgigen Mittwoch vor.

Abschied aus Frankfurt: Commerzbank-Risikovorstand Bernd Spalt verlässt die Bank Ende 2026. Er verlängert seinen Vertrag nicht, um zu seiner Familie nach Wien zurückzukehren. Die Suche nach einem Nachfolger läuft bereits.

CACEIS Deutschland unter neuer Führung: Anja Maiberger übernimmt als Country Managing Director. Sie soll die Wachstumsstrategie der Crédit Agricole bis 2028 vorantreiben und behält ihre bisherigen operativen Aufgaben.

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