Personalentscheidung in München: Dr. Claudia Süssenbacher wird neue Chief Risk Officer (CRO) der BayernLB. Der Aufsichtsrat hat die erfahrene Bankmanagerin mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 in den Vorstand bestellt, um die Risikokompetenz der Landesbank weiter zu stärken.

Bildnachweis:
Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien
Die BayernLB besetzt eine ihrer Schlüsselpositionen im Vorstand neu. Wie die Landesbank am 04. März 2026 nach einer Sitzung des Aufsichtsrats bekanntgab, wird Dr. Claudia Süssenbacher als neue Chief Risk Officer (CRO) in das oberste Führungsgremium aufrücken. Die 1977 geborene Managerin wird ihre neue Aufgabe voraussichtlich zum 01. Oktober 2026 antreten. Die Bestellung steht, wie in der Branche üblich, noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die europäische und nationale Bankenaufsicht.
Dr. Wolf Schumacher, der Vorsitzende des Aufsichtsrats der BayernLB, zeigte sich erfreut über die Personalentscheidung:
„Wir freuen uns, dass wir Frau Dr. Süssenbacher für den Vorstand der Bank gewinnen konnten. Sie verfügt über eine breite Expertise in allen Disziplinen des Risikomanagements"
Mit ihrer langjährigen Erfahrung soll sie maßgeblich dazu beitragen, das Risikoprofil der Bank in einem sich wandelnden Marktumfeld stabil zu halten und weiterzuentwickeln.
Die Berufung von Süssenbacher erfolgt in einer Phase, in der die BayernLB ihre Transformation zum fokussierten Immobilien- und Firmenkundenspezialisten sowie zum verlässlichen Partner der Sparkassen weiter vorantreibt. In ihrer Rolle als CRO wird sie die Verantwortung für die gesamte Risikosteuerung des Konzerns tragen – eine Aufgabe, die angesichts geopolitischer Unsicherheiten und regulatorischer Anforderungen stetig an Komplexität gewinnt.
Süssenbacher tritt die Nachfolge in einer Zeit an, in der die Bank zuletzt solide Geschäftszahlen vorweisen konnte, aber weiterhin gefordert ist, ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Marktschwankungen zu beweisen.
Die Ernennung von Claudia Süssenbacher ist ein klares Signal für Kontinuität und Professionalisierung im Risikomanagement der BayernLB. In der Welt der Landesbanken, die oft mit komplexen Altlasten und politisch besetzten Gremien assoziiert werden, ist die Berufung einer ausgewiesenen Fachexpertin wie Süssenbacher ein wichtiges Zeichen an die Aufsichtsbehörden und den Kapitalmarkt.
Dass die Wahl auf eine Managerin fällt, die über eine „breite Expertise in allen Disziplinen“ verfügt, deutet darauf hin, dass die BayernLB keinen radikalen Kurswechsel anstrebt, sondern ihre konservative und solide Risikopolitik zukunftssicher aufstellen will. Besonders im Hinblick auf das große Immobilienportfolio der Bank und die Tochter DKB ist eine präzise Risikosteuerung essenziell.
Mit dem Antritt im Oktober 2026 hat die Bank zudem einen sauberen Übergangszeitraum geschaffen, der für Ruhe in der Führungsetage sorgen dürfte. Für Süssenbacher selbst bietet die BayernLB eine spannende Plattform, um die strategische Neuausrichtung einer der führenden deutschen Landesbanken aus der entscheidenden Kontrollperspektive heraus mitzugestalten.

Die Finanz Informatik stattet die NBank mit der integrierten Gesamtbanklösung OSPlus aus. Die schrittweise IT-Modernisierung der Förderbank soll bis 2030 abgeschlossen sein.

Fünf Monate nach der Übernahme planen Crédit Mutuel und Targobank die schrittweise Verschmelzung mit der OLB. Bis 2029 soll die Traditionsmarke weitgehend aus dem Privatkundengeschäft verschwinden.