Die Helaba holt Risikoexperte Stephan Kloock in die Geschäftsführung ihrer Tochter Helaba Invest. Ab April 2026 übernimmt er als CRO zentrale Funktionen rund um Risiko, Reporting und Compliance – ein weiterer Schritt zur Stärkung der Risikosteuerung im Konzern.

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Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) baut ihre Risikokompetenz weiter aus und besetzt eine zentrale Position in ihrer Tochtergesellschaft neu. Stephan Kloock, derzeit Bereichsleiter im Risikomanagement der Helaba, wird zum 1. April 2026 Mitglied der Geschäftsführung der Helaba Invest Kapitalanlagegesellschaft. Dort übernimmt er künftig als Chief Risk Officer (CRO) Verantwortung für die Bereiche Risk & Reporting, Compliance, Fondsbuchhaltung & Steuern sowie Technical Operations.
Kloock ist seit 2013 für die Helaba tätig und verantwortet seit 2020 die gesamte Marktfolge/CRM. Seine Laufbahn führte ihn zuvor unter anderem zur damaligen HSH Nordbank und zur WestLB, wo er jeweils im Risikomanagement tätig war. Mit seiner Branchenerfahrung und seiner Expertise in der Weiterentwicklung von Risikoarchitekturen gilt Kloock konzernintern als profilierter Fachmann.
Helaba-Vorständin und Chief Risk Officer Tamara Weiss hebt seine Verdienste deutlich hervor. „Stephan Kloock hat in seinem Zuständigkeitsbereich maßgeblich zum risikoadäquaten Ausbau des Kreditgeschäftes und zur Weiterentwicklung der Risikokultur der Helaba beigetragen“, sagt sie. Sein Wechsel zur Tochtergesellschaft sei ein konsequenter Schritt, um die Risikosteuerung innerhalb der Helaba-Gruppe weiter zu stärken.
Die Personalie erfolgt in einer Phase, in der viele Finanzinstitute ihre Risiko- und Compliance-Strukturen neu ausrichten. Angesichts geopolitischer Unsicherheiten, gestiegener regulatorischer Anforderungen und eines volatilen Kapitalmarktumfelds gewinnt ein robustes Risikomanagement für Banken und Asset Manager weiter an Bedeutung.
Mit dem Aufstieg Kloocks unterstreicht die Helaba ihren Anspruch, insbesondere im institutionellen Asset-Management-Geschäft der Helaba Invest langfristig stabilere Strukturen zu schaffen. Die Tochtergesellschaft verwaltet Milliardenvolumina für Versorgungswerke, Banken und andere institutionelle Anleger – ein Umfeld, in dem sorgfältige Risikosteuerung zunehmend als Wettbewerbsvorteil betrachtet wird.
Mit der neuen Rolle von Kloock setzt die Helaba-Gruppe ihre strategische Linie fort, Risiko- und Governance-Themen stärker zu zentralisieren und gleichzeitig fachlich zu vertiefen.

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