
Atruvia komplettiert den Vorstandsumbau: Der ehemalige BayernLB-Finanzchef Markus Wiegelmann übernimmt ab Januar das Ressort Finanzen und Personal. Mit dem erfahrenen Banker steht das neue Führungsteam des IT-Dienstleisters endgültig.
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Berenberg strafft seine Konzernstruktur: Mit zwei neuen Zentralbereichen und einer verjüngten Führung will die Privatbank ab Januar 2026 das Cross-Selling zwischen den Sparten forcieren.

Laut aktueller zeb-Studie wächst das Private Banking in Deutschland kräftig auf 6,5 Billionen Euro. Treiber sind nun Provisionen statt Zinsen – doch bei Immobilien liegen Milliarden brach.

Die Commerzbank plant mit der „Commerz Re“ eine eigene Rückversicherungstochter. Der strategische Schritt zielt darauf ab, interne Risiken effizienter zu steuern und Versicherungsmargen künftig im eigenen Konzern zu halten.

Ein Paukenschlag im US-Transaktionsgeschäft: Die Deutsche Bank zieht einen Großauftrag des Zahlungsdienstleisters Paypal an Land. Das Mandat umfasst ein geschätztes Volumen von über 600 Milliarden Euro jährlich und markiert einen seltenen Sieg eines europäischen Instituts gegen die US-Konkurrenz – ein wichtiger Impuls für die zuletzt schwächelnde Unternehmensbank.

Stabwechsel bei Europas größtem automobilen Finanzdienstleister: Anthony Bandmann, bisheriger Vertriebsvorstand, rückt zum 1. Januar 2026 an die Spitze von Volkswagen Financial Services auf. Er folgt auf Christian Dahlheim, der als CEO zum niederländischen Partner Pon Holdings wechselt. Die interne Nachfolgelösung signalisiert Stabilität und Marktfokus.

JP Morgan setzt in der Schweiz zum nächsten großen Sprung an: Nach einem Rekordjahr 2025 plant die US-Großbank, ihr Geschäft mit superreichen Privatkunden bis 2030 erneut zu verdoppeln. Mit massiven Investitionen in Technologie und einer personellen Offensive positioniert sich das Institut als stabiler „Safe Haven“ und Alternative zu den etablierten Platzhirschen.

Führungswechsel bei der BMW Bank: Stefan Hienzsch übernimmt ab sofort den Vorsitz der Geschäftsführung. Der langjährige Konzern-Jurist und Finanzexperte soll den digitalen Wandel des Münchner Instituts beschleunigen und die Bank im komplexen regulatorischen Umfeld steuern.

Stabwechsel bei der DZ BANK: Die ausgewiesene Währungs- und Geldpolitik-Expertin Sonja Marten steigt zur neuen Chefvolkswirtin des genossenschaftlichen Spitzeninstituts auf. Sie folgt zum Jahresstart 2026 auf Michael Holstein, der dem Haus in anderer Funktion erhalten bleibt.

Späte Genugtuung für Sparer: Nach einem wegweisenden BGH-Urteil beginnt die Commerzbank mit der Rückerstattung zu Unrecht erhobener Verwahrentgelte. Rund 40.000 Kunden können auf eine Entschädigung hoffen. Insgesamt stellt das Institut dafür etwa zehn Millionen Euro bereit – ein wichtiger Schritt, um das Kapitel der Strafzinsen endgültig zu schließen.

Führungswechsel beim Spitzenverband der öffentlichen Banken: Helaba-Chef Thomas Groß wurde einstimmig zum neuen Präsidenten des VÖB gewählt. Er folgt auf Eckhard Forst und bildet künftig gemeinsam mit dem neuen Vizepräsidenten Erk Westermann-Lammers die Doppelspitze, um die Rolle der Institute bei der wirtschaftlichen Transformation zu schärfen.

Aufatmen in Frankfurt: Der Finanzstabilitätsrat (FSB) stuft die Deutsche Bank in ihrer Systemrelevanz herab. Das Institut rutscht in die niedrigste Risikokategorie der weltweit wichtigsten Banken, wodurch die Kapitalanforderungen ab 2027 sinken. Während US-amerikanische und chinesische Konkurrenten höhere Puffer aufbauen müssen, gewinnt der deutsche Marktführer wertvollen finanziellen Spielraum.