
Die UBS verschiebt die Migration vermögender Credit-Suisse-Kunden auf Anfang 2026. Technische Komplexität und Sensibilität des Kundensegments bremsen die Integration – das Milliarden-Synergieversprechen steht auf dem Prüfstand.

Nach der Insolvenz des Autozulieferers First Brands Group wickelt UBS mehrere Fonds ihrer Hedgefonds-Sparte O’Connor ab. Betroffen sind Anlagen im Volumen von über 500 Millionen Dollar – das Institut selbst trägt kein Bilanzrisiko.

Die Commerzbank erzielt nach neun Monaten 2025 ein operatives Rekordergebnis von 3,4 Milliarden Euro. Erträge und Provisionsüberschuss steigen, die Kostenquote sinkt. Kapitalquote bleibt stark, Aktienrückkäufe laufen. Der Ausblick für 2025 wurde bestätigt, der Zinsüberschuss höher angesetzt.

Die EZB senkt die Kapitalanforderung für die Deutsche Bank leicht. Ab 2026 gilt eine CET1-Quote von 11,22 Prozent. Damit gewinnt das Institut zusätzlichen Spielraum bei Ausschüttungen und Rückkäufen.

M.M.Warburg & CO besetzt ihren Aufsichtsrat neu: Reiner Brüggestrat und Claus Nolting scheiden aus, Thomas A. Lange übernimmt den Vorsitz. Der Umbau soll den laufenden Transformationsprozess der Hamburger Privatbank weiter vorantreiben.

Die EZB senkt die Kapitalanforderungen für die Commerzbank leicht. Vorstandschefin Bettina Orlopp spricht von einem Vertrauensbeweis – und kündigt an, den zusätzlichen Spielraum für Dividenden und Aktienrückkäufe zu nutzen.

Unicredit erhöht ihre Beteiligung an der griechischen Alpha Bank auf 29,5 Prozent und sendet neue Signale im Commerzbank-Poker. Während Griechenland den Ausbau begrüßt, bleibt Deutschland skeptisch – CEO Andrea Orcel agiert strategisch vorsichtiger als bisher.

Trotz rückläufigem Zinsüberschuss blickt ING optimistisch auf das Gesamtjahr. Die Bank hebt ihre Prognose an, steigert in Deutschland den Gewinn und kündigt ein Aktienrückkaufprogramm an.

Rekordzahlen bei der Deutschen Bank: In den ersten neun Monaten 2025 steigt der Vorsteuergewinn um 64 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro, die Rendite auf das materielle Eigenkapital liegt bei 10,9 Prozent. Alle Sparten wachsen zweistellig, die Ausschüttungen an Aktionäre nehmen deutlich zu.