M.M.Warburg & CO besetzt ihren Aufsichtsrat neu: Reiner Brüggestrat und Claus Nolting scheiden aus, Thomas A. Lange übernimmt den Vorsitz. Der Umbau soll den laufenden Transformationsprozess der Hamburger Privatbank weiter vorantreiben.

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M.M.Warburg & CO (AG & Co.) | Fotograf: Aloys Kiefer
Die Hamburger Privatbank M.M.Warburg & CO ordnet ihren Aufsichtsrat neu und stellt die Weichen für die nächste Phase ihres Transformationsprozesses. Zum 1. November 2025 haben der bisherige Vorsitzende Reiner Brüggestrat und Aufsichtsrat Claus Nolting ihre Mandate im besten Einvernehmen niedergelegt. Nachfolger als Vorsitzender wird Professor Thomas A. Lange, neuer Aufsichtsrat ist Heiko Fischer. Burkhard Schwenker bleibt stellvertretender Vorsitzender.
Die Gesellschafter würdigten Brüggestrat und Nolting für ihre Verdienste in einer für das Institut prägenden Phase. Beide hätten entscheidend zur strategischen Neuausrichtung beigetragen – insbesondere zur Fokussierung auf das Privat- und Firmenkundengeschäft sowie zur Entscheidung für ein neues Kernbankensystem. Brüggestrat, der den Vorsitz 2022 übernommen hatte, habe die Bank in „ruhigeres Fahrwasser“ geführt, betonte Gesellschaftervertreter Jan-Frederik Belling.
Mit Lange und Fischer zieht nun frisches, zugleich erfahrenes Führungspersonal in den Aufsichtsrat ein. Lange, derzeit Vorstandsvorsitzender der National-Bank AG in Essen, gilt als ausgewiesener Kenner des deutschen Bankenmarkts und bringt umfangreiche Erfahrung in Transformationsprozessen mit. Fischer war über 17 Jahre CEO des Schienenlogistikunternehmens VTG und soll seine Expertise in Unternehmensführung, Technologie und Skalierung einbringen.
„Die Bank hat seit ihrer Gründung 1798 immer wieder ihren Mut zur Veränderung bewiesen“, sagte Lange.
„Wir wollen gemeinsam mit Vorstand und Mitarbeitenden die neue Strategie konsequent umsetzen – mit Fokus auf nachhaltiges Wachstum, Kundenorientierung und regulatorische Exzellenz.“
Mit dem Umbau des Aufsichtsrats unterstreicht Warburg ihren Anspruch, den begonnenen Kurs fortzusetzen: die Bank strategisch zu fokussieren, technisch zu modernisieren und ihre Position als traditionsreiches, unabhängiges Haus im deutschen Privatbankensektor zu festigen.

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