
Seitenwechsel in Frankfurt: Die Deutsche Bank holt Andreas Wolf von der Fintech-Schmiede Raisin als neuen COO für das Personal Banking. Der Ex-McKinsey-Partner soll Kosten und Filialnetz trimmen.

Langfristiges Signal für Stabilität: Die Münchener Hypothekenbank bindet ihren Vorstandschef Dr. Holger Horn vorzeitig bis Ende 2032 an das Haus und setzt damit auf Kontinuität in volatilen Zeiten.

Ende einer Ära in Sicht: UBS-Chef Sergio Ermotti plant laut Medienberichten seinen Abgang für April 2027. Der Wettlauf um die Nachfolge am Paradeplatz ist eröffnet, doch den neuen CEO erwartet ein harter Kampf um Kapitalkosten.

Europas Banken formieren sich: Die DZ BANK tritt der Allianz „Qivalis“ bei. Ziel ist ein regulierter Euro-Stablecoin als Antwort auf US-Anbieter, Start in 2026.

Showdown in der deutschen Finanzprovinz: Mit der MiCAR-Lizenz der DZ BANK eröffnet der genossenschaftliche Sektor den Krypto-Handel für Millionen Kunden. Doch die Sparkassen sind in Lauerstellung.

Grünes Licht für Krypto im Genossenschaftssektor: Die DZ BANK erhält die BaFin-Lizenz nach MiCAR-Standard. Mit „meinKrypto“ können Volksbanken ihren Kunden nun den Handel mit Bitcoin und Co. direkt in der App ermöglichen.

Comeback der Baufinanzierung: Die LBS NordWest verzeichnet für 2025 ein sattes Plus von 30 Prozent im Kreditgeschäft. LBS-Chef Frank Demmer sieht im zinsgünstigen Bauspardarlehen den besten Schutz vor Altersarmut und steigenden Mieten.

Rechtsstreit eskaliert: Die N26-Betriebsräte ziehen vor den Bundesgerichtshof. In Karlsruhe soll geklärt werden, ob Arbeitnehmervertreter künftig im Aufsichtsrat der Neobank sitzen dürfen.

BaFin verpflichtet die Clearstream Europe AG zur Behebung von Mängeln in der Liquiditätssteuerung. Die Aufsicht sieht Defizite in einzelnen Prozessen, hält die Geschäftsorganisation insgesamt aber für ordnungsgemäß.

Wachablösung bei der Apple Card: JP Morgan übernimmt das Portfolio von Goldman Sachs. Der Deal über 20 Mrd. Dollar besiegelt Goldmans Rückzug vom Massenmarkt.

Strategische Heimkehr: Die DZ Privatbank verlegt ihren Hauptsitz von Luxemburg nach Frankfurt und wandelt sich in eine deutsche AG um. Das Institut rückt damit näher an die Muttergesellschaft, während für Kunden alles beim Alten bleibt.