
Die Hamburg Commercial Bank (HCOB) bläst zum Angriff auf den deutschen Privatkundenmarkt und lanciert mit der „Hamburg Direct Bank“ eine digitale Zins-Plattform, die mit 3,0 % Tagesgeldzins lockt.

Berenberg forciert die Digitalisierung und rollt als eine der ersten europäischen Banken das System Gemini Enterprise bankweit aus.

Rote Zahlen beim schwedischen Zahlungsdienstleister: Klarna rutscht im Schlussquartal mit 26 Millionen US-Dollar in die Verlustzone. Trotz eines kräftigen Umsatzwachstums bestraft die Börse die wachsenden Kreditrisiken mit einem massiven Kurssturz.

Rote Zahlen bei der TeamBank: Die anhaltende Konjunkturschwäche und eine notwendige Erhöhung der Risikovorsorge brocken dem Spezialisten für Ratenkredite 2025 einen Vorsteuerverlust von 29 Millionen Euro ein.

Später Einstieg beim Euro-Bezahldienst: Die Commerzbank beendet ihr Zögern und schließt sich Wero an. CEO Bettina Orlopp begründet die Kehrtwende mit der besseren Finanzlage und der internationalen Ausweitung des Dienstes.

Trendwende bestätigt: Deutsche Immobilien verteuerten sich 2025 um 4,0 Prozent. Vor allem in Frankfurt ziehen die Preise kräftig an. Der Verband der Pfandbriefbanken fordert nun staatliche Bürgschaften für mehr Neubau.

Rückenwind aus Brüssel: Das EU-Parlament stellt sich im EZB-Bericht klar hinter den digitalen Euro. Während Banken und Zahlungsanbieter hohe Kosten und unnötige Konkurrenz fürchten, geht es der Politik vor allem um Unabhängigkeit.

Schulterschluss der Finanzzentren: Frankfurt Main Finance und FinCity.Tokyo unterzeichnen ein Abkommen zur engeren Zusammenarbeit. Im Fokus stehen grüne Investments, gemeinsame Events und die Unterstützung des Mittelstands.

Allianz gegen US-Dominanz und staatliche Konkurrenz: Der Bezahldienst Wero verbündet sich mit Partnern wie Vipps und Bizum für einen europäischen Zahlungsraum. Doch die Banken fürchten den digitalen Euro – den nun auch Kanzler Merz unterstützt.