Führungswechsel an der Spitze der DZ PRIVATBANK AG: Arasch Charifi wurde vom Aufsichtsrat zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt und tritt zum 1. Juli 2026 die Nachfolge von Peter Schirmbeck an.

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DZ Privatbank
Der Aufsichtsrat der DZ PRIVATBANK AG hat in seiner Sitzung am 16. März 2026 eine wegweisende Entscheidung für die künftige Leitung des Instituts getroffen. Peter Schirmbeck, der seit Anfang 2019 als Vorstandsvorsitzender die Geschicke des Hauses lenkte, wird sein Amt zum 30. Juni 2026 aus persönlichen Gründen und im besten gegenseitigen Einvernehmen niederlegen. Zu seinem Nachfolger wurde Arasch Charifi ernannt, der die Bank ab dem 1. Juli 2026 führen wird. Mit der Berufung des 56-jährigen Charifi setzt das Kontrollgremium konsequent auf Expertise aus den eigenen Reihen, da er bereits seit 2021 für das Haus tätig ist und seit Anfang 2024 dem Vorstand angehört. Johannes Koch, Vorsitzender des Aufsichtsrats, würdigte die Verdienste des scheidenden Chefs mit den Worten:
„Mit Peter Schirmbeck verlässt ein Vorstandsvorsitzender die DZ PRIVATBANK, der die erfolgreiche Transformation der DZ PRIVATBANK in den vergangenen Jahren entscheidend geprägt hat“.
Die personelle Neuausrichtung erfolgt vor dem Hintergrund einer beeindruckenden wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte. Unter der Verantwortung von Peter Schirmbeck hat sich die DZ PRIVATBANK von einem Institut mit einem Ergebnis von 36 Millionen Euro im Jahr 2019 zu einem hochprofitablen Dienstleister entwickelt, der zuletzt im Jahr 2025 ein dreistelliges Millionenergebnis von 105 Millionen Euro erzielte. Ein besonderer Meilenstein seiner Amtszeit war der zum Jahreswechsel 2026 vollzogene grenzüberschreitende Rechtsformwechsel von Luxemburg nach Deutschland, der die strategische Positionierung im Heimatmarkt festigte. Auch das verwaltete Kundenvermögen (Assets under Management) verzeichnete einen massiven Zuwachs und stieg von 16 Milliarden Euro zu Beginn des Jahres 2019 auf über 30 Milliarden Euro per Jahresende 2025 an. Parallel dazu erhöhte sich die jährliche Wertschöpfung für die genossenschaftlichen Verbundbanken von 82 Millionen Euro auf 148 Millionen Euro.
Mit dem Wechsel an der Spitze geht eine umfassende Neuordnung des Vorstands-Tableaus einher, um die operative Schlagkraft der Bank weiter zu steigern. Neben Arasch Charifi, der künftig die strategische Gesamtsteuerung sowie die Bereiche Private Banking, Treasury und Portfoliomanagement verantwortet, rücken weitere erfahrene Manager in das Gremium auf. Frank Stuhlmüller wird zum 1. Juli 2026 zum Chief Financial Officer (CFO) bestellt und übernimmt die Verantwortung für die finanzielle Steuerung der Change-Agenda. Die Nachfolge des zum Jahresende ausscheidenden Chief Risk Officers Dr. Frank Müller wird Dr. Alexander Hildner antreten, der zum 1. Juli als Generalbevollmächtigter startet und zum 1. Januar 2027 ordentliches Vorstandsmitglied wird. Zudem wird Alexandra Schmidt-Mintgen ab Juli als Vorstand für die Bereiche Operations, IT und Fondsdienstleistungen die operative Leistungsfähigkeit sicherstellen.
Die personellen Weichenstellungen der DZ PRIVATBANK sind ein klares Bekenntnis zur Kontinuität innerhalb der genossenschaftlichen Finanzgruppe. In einem zunehmend komplexen regulatorischen Umfeld ist die Entscheidung für ein intern erfahrenes Team unter der Führung von Arasch Charifi ein wichtiges Signal an den Markt und die Partnerbanken. Die Bank verfügt heute über eine so starke Kapital- und Ertragsbasis wie nie zuvor, was Johannes Koch mit den Worten unterstrich:
„Die DZ PRIVATBANK steht heute so gut da wie nie zuvor – und genau darauf bauen wir auf“.
Durch den Rechtsformwechsel nach Deutschland und die Verdoppelung des verwalteten Vermögens in nur sechs Jahren hat sich die Bank eine erstklassige Ausgangsposition erarbeitet. Die Aufgabe des neuen Teams wird es sein, dieses Momentum zu nutzen und die Rolle des Instituts als spezialisiertes Kompetenzcenter für Private Banking und Fondsservices weiter auszubauen. Die Kombination aus bewährtem Risiko-Know-how und einer modernen Change-Agenda lässt erwarten, dass die DZ PRIVATBANK ihren profitablen Expansionskurs auch in einem volatilen Zinsumfeld fortsetzen kann, wobei die enge Verankerung im genossenschaftlichen Verbund der entscheidende Wettbewerbsvorteil bleibt.

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