Cantor Fitzgerald legt personell nach: Mehr als 20 Banker verlassen Hauck Aufhäuser Lampe in Richtung der US-Boutique – darunter auch Szenegröße Marc Osigus. Die Amerikaner wollen offenbar nicht nur Frankfurt, sondern gleich die gesamte DACH-Region neu aufrollen.

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Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG
Was bislang wie ein gezielter Personalwechsel aussah, entpuppt sich nun als strategischer Umbau mit Ansage: Cantor Fitzgerald greift tiefer in die Personalstruktur des Investmentbankings von Hauck Aufhäuser Lampe ein – und holt deutlich mehr Banker an Bord als bisher vermutet. Das berichtet das Branchenmedium Finanz-Szene exklusiv.
Ein Team von über 20 Fach- und Führungskräften kehrt der Frankfurter Privatbank den Rücken, angeführt von Marc Osigus, der über Jahre hinweg das Investmentbanking bei HAL maßgeblich geprägt und ausgebaut hat.
Dass HAL nach der Übernahme durch ABN Amro kaum Chancen hatte, seine Investmentbanking-Sparte zu erhalten, war unter Marktbeobachtern kein Geheimnis. Doch die personellen Konsequenzen nehmen nun eine neue Dimension an.
Mutmaßlich wechseln die wesentlichen Schlüsselspieler des Investmentbankings von Hauck Aufhäuser Lampe, was die Aussichten auf die Fortführung der Einheit deutlich beeinflussen könnte.

BBVA und OpenAI schmieden eine historische Allianz: Die spanische Großbank integriert KI tief in ihre Prozesse und rollt ChatGPT Enterprise für alle 120.000 Mitarbeiter aus.

Paukenschlag im europäischen Fintech-Sektor: Mollie übernimmt den britischen Bankzahlungsspezialisten GoCardless. Durch den Zusammenschluss entsteht eine Plattform mit über 350.000 Kunden, die Karten- und Bankzahlungen integriert, um Abonnement-Modelle zu stärken und das internationale Wachstum von Händlern zu beschleunigen.

Ritterschlag für das Berliner Fintech: Mondu sichert sich eine Kreditfazilität von 100 Millionen Euro von J.P. Morgan Payments. Gleichzeitig tritt das Startup dem Partnernetzwerk der US-Bank bei, um seine B2B-Zahlungslösungen europaweit an deren Firmenkunden zu vertreiben.