Baader Bank und OSKAR vertiefen Partnerschaft für neues Altersvorsorgedepot

Baader Bank und OSKAR weiten ihre Partnerschaft aus. Im Zentrum der Kooperation steht die Infrastruktur für das ab 2027 geplante staatliche Altersvorsorgedepot.

Anja Amend

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Anja Amend

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24.9.26

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11:03

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Baader Bank und OSKAR vertiefen Partnerschaft für neues Altersvorsorgedepot

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Baader Bank

Die Baader Bank und die digitale Investmentplattform OSKAR bauen ihre seit knapp einer Dekade bestehende B2B-Zusammenarbeit strategisch aus. Ein neu geschlossener Mehrjahresvertrag sichert ab, dass das Münchner Wertpapierhaus neben der fortgeführten Konto- und Depotführung künftig auch die komplette Handelsinfrastruktur für das geplante staatlich geförderte Altersvorsorgedepot bereitstellt.

Strategischer Ausbau im Vorfeld der Rentenreform

Das von der Bundesregierung avisierte Altersvorsorgedepot soll zum 1. Januar 2027 an den Start gehen und Privatanlegern staatliche Zulagen von bis zu 540 Euro pro Jahr sowie spezifische Boni für Kinder und Berufseinsteiger bieten. OSKAR, das Privatanlegern den Zugang zu ETF-Sparplänen bereits ab monatlich 25 Euro ermöglicht, greift bei der technischen und regulatorischen Umsetzung dieses neuen Vorhabens auf die bewährten Systeme der Baader Bank zurück. Beide Unternehmen kooperieren im Segment der vermögenswirksamen Leistungen (VL) bereits seit rund sechs Jahren erfolgreich. Die Ausweitung auf das staatlich geförderte Altersvorsorge-Produkt markiert nun den konsequenten nächsten Expansionsschritt.

OSKAR-Mitgründer Jens Ohr sieht das Unternehmen für den Start des neuen Vorsorgeprodukts damit bestens gerüstet:

"Die Zusammenarbeit hat bereits über viele Jahre vertrauensvoll funktioniert, und wir freuen uns sehr, auch weiterhin einen starken Partner für unsere digitale Vermögensverwaltung an unserer Seite zu haben. Als nächsten gemeinsamen Schritt werden wir das ab 2027 einsatzbereite Altersvorsorgedepot gemeinsam mit der Baader Bank anbieten."

Für die Baader Bank ist die Vertragsverlängerung im Depot-, Handels- und Bankgeschäft ein zentraler Baustein, um das eigene B2B-Wachstum mit institutionellen Partnern langfristig und diversifiziert abzusichern. Indem beide Akteure ihre technologischen und regulatorischen Kompetenzen frühzeitig bündeln, positionieren sie sich im hart umkämpften Markt der digitalen Vermögensverwaltung rechtzeitig vor dem Inkrafttreten der Rentenreform. Die nahtlose Integration des staatlich geförderten Sparens in nutzerfreundliche Plattformen dürfte künftig zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Ringen um neue Anlagegelder der Privathaushalte avancieren.

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