Wachstums-Turbo bei der apoBank: Rekordergebnis und Dividenden-Plus für 2025

Die apoBank glänzt 2025 mit einem Jahresüberschuss von 99,8 Mio. Euro und schlägt erneut 6 % Dividende vor. Erfahren Sie alles zum erfolgreichen Abschluss der Agenda 2025 und den Zielen des neuen Strategieprogramms Primus 2028.

Anja Amend

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Anja Amend

Veröffentlicht am

16.4.26

um

18:37

Uhr

Wachstums-Turbo bei der apoBank: Rekordergebnis und Dividenden-Plus für 2025

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Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) hat das Geschäftsjahr 2025 mit einer beeindruckenden operativen Stärke abgeschlossen und die Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Strategieprogramms „Agenda 2025“ untermauert das Institut seine Position als Marktführer im Gesundheitswesen. Besonders erfreulich für die Mitglieder: Dank eines auf 99,8 Millionen Euro gestiegenen Jahresüberschusses schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Vertreterversammlung erneut eine attraktive Dividende von 6 Prozent vor.

Matthias Schellenberg, Vorsitzender des Vorstands, sieht in den nun vorliegenden Zahlen den klaren Beleg dafür, dass die tiefgreifende Transformation der Bank Früchte trägt:

„2025 war für die apoBank ein starkes Jahr. Mit dem erfolgreichen Abschluss unseres Strategieprogramms Agenda 2025 haben wir ein wichtiges Kapitel abgeschlossen – und die Ergebnisse zeigen: Unsere Transformation trägt“

Ein dynamisches Kreditneugeschäft und ein kräftig ausgebautes Vermögensgeschäft bildeten das Rückgrat für das operative Ergebnis vor Risikovorsorge, das mit 413,3 Millionen Euro das dritte Jahr in Folge auf einem konstant hohen Niveau verharrte. „Das gibt uns Rückenwind für unser neues Programm Primus 2028 und unseren Anspruch, die Nummer 1 für alle Heilberufler zu werden“, unterstreicht der Bankchef die Ambitionen seines Hauses.

Wachstums-Turbo im Kundengeschäft: Baufinanzierung und Vermögensverwaltung

Das operative Wachstum im Jahr 2025 war vor allem von zwei Treibern geprägt: einem lebhaften Darlehensgeschäft und einer signifikanten Ausweitung des verwalteten Vermögens. Besonders im Bereich der Baufinanzierungen zeigte sich die Bank agil; hier stiegen die neuen Finanzierungen um beeindruckende 40 Prozent. Auch bei der Finanzierung von Praxen und Apotheken konnte das Institut seine Dominanz behaupten. Mit einem Plus von 20 Prozent bei neuen Krediten in diesem Segment wuchs der Kreditbestand auf 8,8 Milliarden Euro an, was die ungebrochene Marktposition der apoBank unterstreicht.

Noch deutlicher fiel der Erfolg in der Vermögensberatung aus. Die neu eingeworbenen Mittel im mandatierten Geschäft stiegen um mehr als das Doppelte auf 1,3 Milliarden Euro. Insgesamt betreut die Bank nun ein Depotvolumen von 16,0 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 18,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Entwicklung zeigt, dass die apoBank nicht mehr nur als klassischer Kreditgeber, sondern zunehmend als kompetenter Partner für komplexe Anlageentscheidungen wahrgenommen wird. Die gestiegene Anziehungskraft macht sich auch in der Mitgliederbasis bemerkbar, die gegen den Markttrend auf nunmehr 111.591 Mitglieder anstieg.

Strategischer Ausblick: Primus 2028 nimmt angestellte Heilberufler ins Visier

Mit dem Ende der „Agenda 2025“ richtet die apoBank ihren Blick nun unmittelbar auf die nächste Evolutionsstufe. Das Programm „Primus 2028“ soll die Position im Gesundheitsmarkt in den nächsten drei Jahren weiter ausbauen. Ein zentraler Pfeiler dieser Strategie ist die stärkere Fokussierung auf angestellte Heilberufler sowie Studierende, um Kundinnen und Kunden schon frühzeitig für das Haus zu gewinnen.

„Wir wollen weiter wachsen und noch mehr Heilberufler für die apoBank gewinnen – mit exzellenten Produkten, intuitiven digitalen Angeboten und unserer Gesundheitsmarktkompetenz“, skizziert Matthias Schellenberg die Marschroute. Zu den harten Zielgrößen gehört dabei ein Depotvolumen von 20 Milliarden Euro im Vermögensgeschäft sowie die Gewinnung von jährlich 10.000 neuen Kunden unter den angestellten und angehenden Heilberuflern.

Finanzvorstand Dr. Christian Wiermann blickt trotz volatiler Märkte und geopolitischer Unsicherheiten mit kaufmännischem Optimismus auf das laufende Jahr. „Wir wollen 2026 das gute operative Niveau halten und werden weiterhin konsequent in unser Kundengeschäft investieren“, erklärt Wiermann. Die Mitglieder können sich dabei auf Kontinuität verlassen:

„Für 2026 planen wir mit einem stabilen Ergebnis – und einer verlässlichen Dividende für unsere Mitglieder. Sollte der positive Jahresstart sich fortsetzen, werden wir das Ergebnis 2025 sogar leicht übertreffen können“

So der Finanzvorstand abschließend. Die apoBank scheint damit bestens gerüstet, ihre Transformation zur modernen Universalbank des Gesundheitswesens unter stabilen Vorzeichen fortzusetzen. Generell zahlt sich die Zielgruppenspezialisierung der apoBank bereits seit Jahren kontinuierlich aus. Gelingt es der Bank, die Zielgruppe nun auch bereits früher im Lebenszyklusmodell zu gewinnen, dürfte sich das Wachstum dynamisch fortsetzen.

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