Trade Republic führt eine neue Handelstechnologie mit Bestpreis-Ausführung, Direktpreis-Orders an 30 Börsen und ein kostenloses Web Terminal ein.

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Trade Republic
Der europäische Neobroker-Marktführer Trade Republic vollzieht einen fundamentalen technologischen Sprung. Wie das Berliner Unternehmen heute bekannt gab, führt die Vollbank eine vollständig neue, eigens entwickelte Handelsinfrastruktur ein, die die Spielregeln im Retail-Brokerage nachhaltig verändern soll. Mit mittlerweile über 10 Millionen Kunden in 18 europäischen Ländern und einem verwalteten Vermögen von mehr als 150 Milliarden Euro untermauert das Institut damit seinen Anspruch, die führende Plattform für den langfristigen Vermögensaufbau in Europa zu sein. Das umfassende Update bündelt eine automatisierte Bestpreis-Ausführung, optionale Direktpreis-Orders an 30 globalen Handelsplätzen sowie ein professionelles Web Terminal für aktive Trader.
Das technologische Herzstück des Upgrades bildet ein neuer, hochkomplexer Bestpreis-Algorithmus. Dieser sorgt dafür, dass Kundenorders vollautomatisiert zum günstigsten Kaufkurs respektive zum besten Verkaufskurs gegen Trade Republic ausgeführt werden. Als Fundament dient hierbei ein neu geschaffenes, globales und aggregiertes Orderbuch, welches die Geld- und Briefkurse über alle relevanten liquiden Börsenplätze hinweg in Echtzeit konsolidiert.
Das System ermittelt den optimalen Preis unabhängig von der jeweiligen Ordergröße und stellt diese maximale Transparenz den Nutzern ohne zusätzliche Gebühren zur Verfügung. Anleger können das aggregierte Orderbuch direkt in der App einsehen und in Echtzeit mit den Orderbüchern einzelner Börsen vergleichen. Für diese automatische Bestpreis-Ausführung fällt weiterhin lediglich die bekannte Abwicklungspauschale von 1 Euro pro Trade an, zuzüglich der marktüblichen Fremdkosten und Spreads.
Ergänzend zu der automatischen Optimierung eröffnet Trade Republic seinen Nutzern eine völlig neue Flexibilität bei der Wahl des Handelsplatzes. Über die Funktion des sogenannten „Direktpreises“ können Anleger für ihre Market-, Limit- und Stop-Orders gezielt aus weltweit 30 namhaften Börsen wählen, darunter renommierte Handelsplätze wie Xetra, die Euronext, die New York Stock Exchange (NYSE) oder die Nasdaq. Wird ein Handelsplatz explizit vom Kunden ausgewählt, beträgt die Pauschale faire 2 Euro pro Transaktion – ebenfalls vollkommen unabhängig von der Ordergröße.
Mit Blick auf den Markt dürfte eine solche technologische Erweiterung sinnvoll sein, weil sie das bisher oft kritisierte Prinzip des reinen "Payment for Order Flow" (PFOF) durch ein hybrides, hochtransparentes Marktplatzmodell ersetzt. Damit antizipiert der Broker geschickt kommende regulatorische Verschärfungen auf europäischer Ebene und bietet seinen Kunden gleichzeitig die Wahlfreiheit, die man sonst nur von klassischen, deutlich teureren Primärbanken kennt.
Zeitgleich mit der neuen Handelsinfrastruktur stößt Trade Republic in ein völlig neues Geschäftsfeld vor und präsentiert ein selbstentwickeltes Web Terminal, das sich primär an aktive und anspruchsvolle Anleger richtet. Dieses Angebot steht allen Kunden ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung und bündelt professionelle Tools, die in dieser Tiefe bislang meist teuren Spezialplattformen vorbehalten waren. Zum Funktionsumfang gehören unter anderem ein hochentwickeltes Charting, individuell anpassbare Workspaces, dedizierte Aktien- und Derivate-Screener, tiefgehende Portfolio-Analysen sowie kostenlose Live-Marktdaten für die wichtigsten globalen Börsenplätze.
Christian Hecker, Mitgründer von Trade Republic, ordnet diese technologische Evolution als Meilenstein für die Demokratisierung des Kapitalmarktes ein:
"Was unsere Ingenieure entwickelt haben, ist ein bedeutender Schritt für unsere Kunden. Wir verbinden sie mit 30 globalen Börsen, verarbeiten Live-Marktdaten in Echtzeit und übersetzen komplexe Marktinfrastruktur in eine einfache Produkterfahrung. Mit über 10 Millionen Kunden können wir Menschen Zugang zu Tools und Marktinfrastruktur geben, die bislang institutionellen Investoren, Banken und Hedgefonds vorbehalten waren. Das ist für uns der Kern der Demokratisierung des Investierens."
Aus Branchensicht wird spannend zu beobachten sein, wie die etablierten Online-Broker und Direct-Banking-Anbieter auf diesen Vorstoß in ihr Kernsegment reagieren, da Trade Republic mit dem kostenlosen Web Terminal und der transparenten Preisstruktur nun auch die hochprofitable Zielgruppe der Heavy Trader ins Visier nimmt, die bisher aufgrund mangelnder Analyse-Tools auf den reinen Mobil-Handel verzichtet haben.
Die Einführung der neuen Handelstechnologie bettet sich nahtlos in das erweiterte Ökosystem von Trade Republic ein. Das als lizensierte Vollbank agierende und von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sowie der Deutschen Bundesbank beaufsichtigte Institut hat sich in den vergangenen Jahren weit über das klassische Wertpapiergeschäft hinaus entwickelt.
Neben dem Handel mit Aktien, ETFs, Sparplänen, Bruchteilen, Anleihen, Derivaten, Kryptowährungen und neu auch Private Markets bietet die Bank ihren Kunden eine eigene Bezahlkarte mit einem einprozentigen „Saveback“-Bonus auf Kartenzahlungen. Zudem sorgt die attraktive Verzinsung von nicht investiertem Guthaben, die sich direkt am Einlagensatz der Europäischen Zentralbank (EZB) orientiert, für einen kontinuierlichen Zufluss an Neukundengeldern aus ganz Europa, die nun von der neuen Infrastruktur profitieren können.

Die BW-Bank baut ihr Wealth Management aus: Ab Anfang 2027 übernimmt Sascha Köckeritz die Leitung, zudem eröffnen neue Standorte in Köln und Braunschweig.