Sparda-Bank Südwest wächst im Kredit- und Einlagengeschäft

Die Sparda-Bank Südwest steigert ihre Bilanzsumme für 2025 auf 11,98 Milliarden Euro. Die Vertreterversammlung beschließt eine Dividende von 4 Prozent.

Anja Amend

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Anja Amend

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19.6.26

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12:46

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Sparda-Bank Südwest wächst im Kredit- und Einlagengeschäft

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Sparda-Bank Südwest

Die Sparda-Bank Südwest eG verzeichnet für das Geschäftsjahr 2025 eine stabile wirtschaftliche Entwicklung und baut ihre Bilanzsumme auf knapp 12 Milliarden Euro aus. Auf der jüngsten Vertreterversammlung in Mainz wurde zudem eine Dividendenausschüttung von 4 Prozent beschlossen. Das genossenschaftliche Institut profitiert dabei vor allem von einem robusten Zuwachs im privaten Baufinanzierungs- und Einlagengeschäft.  

Mit über 400.000 Mitgliedern in Rheinland-Pfalz und dem Saarland festigt das auf das Privatkundengeschäft spezialisierte Haus seine Position unter den größten Genossenschaftsbanken in Deutschland. Die Bilanzsumme erhöhte sich im abgelaufenen Turnus um mehr als 392 Millionen Euro auf exakt 11,98 Milliarden Euro. Manfred Stang, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaftsbank, blickt zufrieden auf das abgelaufene Jahr zurück:

„2025 war für unsere Bank ein gutes Jahr mit soliden Ergebnissen und einer insgesamt stabilen Entwicklung".

In einem anspruchsvollen Marktumfeld zeige sich laut Stang die Stärke des genossenschaftlichen Geschäftsmodells, welches auf wirtschaftlicher Vernunft, Kundennähe und einem klaren Fokus auf die langfristige Förderung der Mitglieder beruhe.  

Zuwachs bei Einlagen und Baufinanzierungen

Das operative Wachstum der Genossenschaftsbank stützte sich im Wesentlichen auf zwei tragende Säulen:  

  • Kundeneinlagen: Diese kletterten um 363 Millionen Euro auf rund 10,22 Milliarden Euro.  
  • Kreditgeschäft: Die Forderungen an Kunden stiegen zum Stichtag auf rund 7,49 Milliarden Euro und machen mit 62,5 Prozent den Löwenanteil der Bilanzsumme aus.  

Das Neugeschäftsvolumen bei den Kreditzusagen belief sich im Jahr 2025 auf insgesamt rund 1,13 Milliarden Euro, wovon der Großteil auf private Baukredite entfiel. Der Vorstandsvorsitzende betont in diesem Zusammenhang die Rolle des Instituts als verlässlicher Partner:

„Das positive Wachstum bei Einlagen und Finanzierungen zeigt, dass uns unsere Kundinnen und Kunden auch in einem herausfordernden Marktumfeld ihr Vertrauen schenken. Gerade im privaten Finanzierungsgeschäft sind Verlässlichkeit, gute Beratung und faire Konditionen entscheidend".  

Unter dem Strich weist die Sparda-Bank Südwest für das Geschäftsjahr 2025 einen Jahresüberschuss nach Steuern von 15,25 Millionen Euro aus. Das bilanzielle Eigenkapital wurde auf 606,3 Millionen Euro aufgestockt, womit die Bank eine regulatorisch komfortable Kapitalausstattung vorweist.  

Omnikanal-Ansatz im Fokus

Um den sich wandelnden Kundenbedürfnissen gerecht zu werden, setzt das Institut auf eine enge Verzahnung von digitalen Services und persönlicher Beratung. Neben dem klassischen Filialnetz und digitalen Self-Services wurde das hybride Angebot unter anderem um den Videoservice „ViVi“ ausgebaut. Das Ziel ist laut dem Management eine umfassende Flexibilität für die Kundschaft. Stang beschreibt das genossenschaftliche Leistungsversprechen wie folgt: „Unsere Kundinnen und Kunden sollen selbst entscheiden können, wie sie ihre Bankgeschäfte mit uns erledigen möchten - digital, telefonisch, per Video oder persönlich vor Ort. Diese Wahlfreiheit ist ein zentraler Bestandteil unseres Leistungsversprechens".  

Auch intern spiegelt sich die Aufstellung wider: Die Bank beschäftigte Ende 2025 insgesamt 496 Vollzeitkräfte, 244 Teilzeitmitarbeitende sowie 58 Auszubildende. Bei der Arbeitgeberbewertung „Great Place to Work“ Anfang 2026 gaben 87 Prozent der Befragten an, einen sehr guten Arbeitsplatz vorzufinden.  

Ausblick auf die digitale Transformation

Für das laufende Jahr und die mittelfristige Zukunft sieht das Management den technologischen Wandel als strategische Priorität. Steigende Erwartungen an digitale Schnittstellen erfordern kontinuierliche Investitionen, eröffnen laut Institut jedoch gleichzeitig neue Marktchancen.  

Der Vorstandschef sieht das Haus für diese Phase tiefgreifender Veränderungen im Bankgeschäft gut gerüstet und formuliert den klaren Anspruch, diesen Wandel aktiv zu gestalten: „Unsere stabile Ausgangslage gibt uns dafür Rückenwind. Wir wollen auch künftig ein attraktives Gesamtpaket aus fairen Konditionen, ausgezeichneten Produkten und verlässlichem Service bieten - persönlich und digital."  

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