Marco Herbst übernimmt ab sofort die Leitung der Niederlassung Hannover der Quirin Privatbank und folgt auf Gründungsleiter Karsten Scholvin.

Bildnachweis:
Quirin Privatbank AG
Die Honorarberaterbank Quirin Privatbank ordnet die Führung an einem ihrer wichtigen norddeutschen Standorte neu. Mit sofortiger Wirkung übernimmt der erfahrene Bankmanager Marco Herbst die Leitung der Niederlassung Hannover. Der Standort betreut aktuell ein beachtliches Volumen: Rund 1.100 Kundinnen und Kunden vertrauen der Bank ein verwaltetes Vermögen von knapp 500 Millionen Euro an. Herbst tritt ein großes Erbe an und übernimmt die Nachfolge von Karsten Scholvin, der die Niederlassung seit ihrer Gründung erfolgreich aufgebaut und über Jahre hinweg maßgeblich geprägt hat.
Mit Marco Herbst gewinnt das Institut eine im gehobenen Privatkundengeschäft tief verwurzelte Führungskraft. Der Neuzugang blickt auf eine mehr als 25-jährige Karriere im Bankgeschäft zurück. Rund zwei Jahrzehnte davon verbrachte er in verschiedenen verantwortungsvollen Führungspositionen bei der Deutschen Bank in der Region Hannover. Zuletzt stand er als Executive Director in Diensten der Schweizer Privatbank Julius Bär, wo er federführend für die Akquisition und ganzheitliche Betreuung von hochvermögenden Privatkunden (HNWIs) zuständig war.
Der Wechsel von einer klassischen, oft provisionsorientierten Ausrichtung hin zu einem reinen Honorarberater-Modell ist für Herbst ein bewusster Schritt, wie er betont:
"Nach vielen Jahren in verantwortungsvollen Positionen ist für mich der richtige Zeitpunkt gekommen, meine Beratungs- und Führungserfahrung jetzt in einem Umfeld einzubringen, wo ich vermögende Privatkundinnen und -kunden wirklich unabhängig beraten kann. Die Quirin Privatbank steht wie keine andere für genau diese Unabhängigkeit, für Kundennähe und für unternehmerisches Handeln. Besonders reizt mich die Möglichkeit, den Standort in meiner Heimatstadt Hannover mit einem engagierten Team weiterzuentwickeln und die Erfolgsgeschichte der Bank in der Region aktiv mitzugestalten."
Mit Blick auf den Markt ist dieser Wechsel strategisch nachvollziehbar. Das Segment der unabhängigen Honorarberatung gewinnt in Deutschland zunehmend an Dynamik, da anspruchsvolle Privatkunden vermehrt Transparenz bei den Kostenstrukturen einfordern und Interessenkonflikte durch versteckte Provisionen vermeiden wollen. Für etablierte Banker bietet dieses Umfeld die Chance, Kundenbeziehungen ohne vertrieblichen Produktdruck langfristig zu pflegen.
Neben seiner fachlichen Expertise bringt der neue Niederlassungsleiter ein engmaschiges gesellschaftliches und wirtschaftliches Netzwerk in der niedersächsischen Landeshauptstadt mit. Herbst lebt mit seiner Familie in Rethen in der Region Hannover und engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im TSV Rethen, wo er aktiv in der Herren-40-Tennismannschaft spielt. Neben seiner Leidenschaft für den lokalen Fußballclub Hannover 96 bringt er sich zudem als aktives Mitglied im Wirtschaftsrat sowie im regionalen Lions Club ein.
Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank, sieht in dieser regionalen Verankerung einen entscheidenden Erfolgsfaktor für die zukünftige Entwicklung des Standorts:
"Mit Marco Herbst gewinnen wir einen erfahrenen Bankmanager, der unsere Überzeugung von unabhängiger, fairer Beratung aus vollem Herzen teilt. Er kennt die Region, bringt ein starkes Netzwerk mit und hat in seiner Karriere bewiesen, dass er Teams erfolgreich führen und Kundenbeziehungen nachhaltig aufbauen kann. Wir freuen uns sehr, dass er das erfolgreiche Wachstum unserer Niederlassung Hannover weiter vorantreiben wird."
Aus Branchensicht wird nun entscheidend sein, wie schnell es Herbst gelingt, seine Kontakte aus der Zeit bei Julius Bär und der Deutschen Bank für das spezifische Geschäftsmodell der Quirin Privatbank zu begeistern. Da der Markt für Vermögensverwaltung in der Region Hannover durch einen intensiven Wettbewerb zwischen Großbanken, Sparkassen und spezialisierten Boutiquen geprägt ist, setzt die Bank mit dieser Personalie ein deutliches Signal für den weiteren Ausbau ihrer Marktanteile vor Ort.

Das Europaparlament hat für den Rechtsrahmen des digitalen Euros gestimmt. Die Smartphone-Währung soll Europa von Visa, Mastercard und PayPal unabhängiger machen.