Die Schufa expandiert weiter jenseits des klassischen Scorings und übernimmt das Compliance- und KYC-Beratungshaus Strateco.

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Schufa
Die Wirtschaftsauskunftei Schufa baut ihr regulatorisches B2B-Geschäft massiv aus. Das Unternehmen übernimmt das spezialisierte Beratungshaus Strateco, um seine Aktivitäten im Bereich Compliance und Know-your-Customer (KYC) zu stärken. Über den Kaufpreis vereinbarten die Parteien Stillschweigen, wie das Branchenportal Finanzszene zuerst berichtete.
Mit dieser Akquisition treibt die Schufa die Diversifikation ihres Geschäftsmodells voran und emanzipiert sich weiter vom klassischen Privatkunden-Scoring. Der Vorstoß im regulatorischen Umfeld ist für das Wiesbadener Unternehmen nicht der erste: Bereits im Jahr 2020 gründete die Auskunftei gemeinsam mit dem Fintech Fino den KYC-Spezialisten Clarilab.
Strateco beschäftigt rund 160 Mitarbeiter und verfügt über tiefe Expertise bei der Umsetzung komplexer regulatorischer Vorgaben im KYC-Umfeld. Das Beratungshaus betreut vor allem anspruchsvolle Kunden aus dem Corporate- und Investmentbanking sowie dem Asset- und Wealth-Management – Segmente, in denen die Anforderungen an die Geldwäscheprävention (AML) und das Kunden-Onboarding in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen sind.
Durch den Zukauf verknüpft die Schufa künftig beraterisches Know-how bei der Umsetzung regulatorischer Vorgaben mit ihren bestehenden datengetriebenen Lösungen, um der Finanzbranche integrierte Onboarding-Prozesse aus einer Hand anzubieten.

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