Rund 170 Jobs werden bei Payone abgebaut. Auch der Standort Kiel wird auf Grund von Kosteneinsparungen geschlossen. Während der Mutterkonzern Worldline "nur" 8% der Stellen abbaut, betrifft der Abbau bei Payone knapp 11% der Stellen.

Bildnachweis:
Payone GmbH
Beim Zahlungsdienstleister Payone sollen knapp 170 Stellen gestrichen werden, was mehr als elf Prozent der insgesamt rund 1470 Arbeitsplätze ausmacht. Diese Maßnahme ist Teil eines größeren Sparprogramms, das auch den Mutterkonzern Worldline betrifft, wo jedoch "nur" acht Prozent der Stellen abgebaut werden. Worldline, ein französischer Konzern mit einem Umsatz von 4,6 Milliarden Euro und etwa 18.000 Mitarbeitern, hält 60 Prozent der Anteile an Payone, während die DSV-Gruppe die übrigen 40 Prozent besitzt.
Laut dem Blog „Finanz-Szene“ kommt dieser Stellenabbau nicht unerwartet, da er auch eine Reaktion auf die spezifischen Probleme bei Payone ist. Die Geschäftsführung und der Betriebsrat haben bereits die Modalitäten des Abbaus ausgearbeitet. Konkret wurde mit etwa 100 betroffenen Beschäftigten eine Einigung erzielt, während für die restlichen rund 70 Mitarbeiter noch Verhandlungen laufen. Sollte keine Einigung erzielt werden, wird ein Sozialplan umgesetzt.
Im Zuge der Restrukturierung entstehen auch neue Stellen, auf die sich die gekündigten Mitarbeiter bewerben können. Zudem wird das Büro in Kiel aus Kostengründen geschlossen, und die betroffenen Mitarbeiter sollen künftig im Home-Office arbeiten.

Machtwechsel im Maschinenraum der Deutschen Bank: Gerald Podobnik steigt zum Global Co-Head der Corporate Bank auf und bildet künftig ein schlagkräftiges Führungsduo mit David Lynne.

Rekordjagd in Berlin: Die Deutsche Kreditbank AG (DKB) erzielt im Geschäftsjahr 2025 einen historischen Vorsteuergewinn von knapp 1,4 Milliarden Euro. Mit der neuen Strategie „DKB 2030“ schaltet die Direktbank nun endgültig in den Angriffsmodus, investiert eine halbe Milliarde Euro in Technologie und bläst zur Jagd auf die Neobroker.

Vivid knackt die Marke von 100.000 KMU-Kunden und setzt mit Zinsen von bis zu 5 % auf USD und GBP ein fettes Ausrufezeichen im Markt. Mit der neuen Web-Plattform und erweiterten Treasury-Tools mutiert die Neobank zum kompletten „Financial Operating System“ für internationale Gründer und fordert die etablierte Konkurrenz frontal heraus.