Die UBS erzielt im zweiten Quartal 2026 einen Reingewinn von 2,8 Milliarden US-Dollar. Neben Milliarden-Neugeldern kündigt die Großbank einen neuen Aktienrückkauf an.

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Die Schweizer Großbank UBS setzt ihren dynamischen Wachstumskurs fort und verzeichnet im zweiten Quartal 2026 einen Reingewinn von 2,8 Milliarden US-Dollar. Auf Halbjahressicht summiert sich der Nettogewinn damit auf 5,8 Milliarden US-Dollar. Gestützt auf hohe Neugeldzuflüsse und ein starkes Handelsgeschäft kletterte das im Konzern verwaltete Vermögen auf den Rekordwert von 7,3 Billionen US-Dollar. Vor Steuern erwirtschaftete die Bank im abgelaufenen Jahresviertel 3,6 Milliarden US-Dollar (zugrunde liegend 3,9 Milliarden US-Dollar), womit die Kerngeschäftsbereiche ihr operatives Ergebnis im Jahresvergleich um 47 Prozent steigerten.
Haupttreiber der operativen Entwicklung war das globale Vermögensverwaltungsgeschäft (Global Wealth Management). In diesem Segment flossen der UBS im zweiten Quartal netto 36 Milliarden US-Dollar an neuen Vermögenswerten zu, was das Neugeldvolumen im ersten Halbjahr auf 73 Milliarden US-Dollar hievte. Gleichzeitig legten die transaktionsbasierten Erträge im Wealth Management auf zugrunde liegender Basis um 23 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu.
Auch die übrigen Sparten trugen zur positiven Dynamik bei. Die Asset-Management-Sparte verbuchte im Quartal Nettoneugelder von sechs Milliarden US-Dollar (Halbjahr: 20 Milliarden US-Dollar). Die Investment Bank steigerte ihre zugrunde liegenden Erträge im Vorjahresvergleich um 31 Prozent. Die Eigenkapitalrendite auf das harte Kernkapital (RoCET1) lag im zweiten Quartal bei 15,4 Prozent beziehungsweise 16,4 Prozent auf zugrunde liegender Basis.
Bei der technischen und strukturellen Eingliederung der übernommenen Credit Suisse meldet der Konzern weitere Fortschritte. Die vollständige Integration soll planmäßig bis Ende 2026 abgeschlossen sein. In der IT-Infrastruktur werden mittlerweile mehr als 90 Prozent der alten Credit-Suisse-Anwendungen nicht mehr genutzt, rund 70 Prozent sind bereits komplett aus Betrieb genommen.
Die daraus resultierenden Bruttokosteneinsparungen beliefen sich im zweiten Quartal auf 1,1 Milliarden US-Dollar. Damit summieren sich die seit Beginn der Übernahme erzielten Einsparungen auf 12,6 Milliarden US-Dollar. Das gesteckte Ziel, bis Ende 2026 die Marke von 13,5 Milliarden US-Dollar zu erreichen, sieht das Management voll auf Kurs.
Auf Basis der soliden Kapitalausstattung mit einer harten Kernkapitalquote (CET1) von 14,4 Prozent und einer CET1-Leverage-Ratio von 4,4 Prozent weitet die UBS ihre Aktionärsausschüttungen aus. Neben der laufenden Abgrenzung für eine Dividendenerhöhung im mittleren Zehnprozentbereich kündigte das Institut unmittelbar nach Abschluss des bisherigen Aktienrückkaufs ein neues Programm an.
Dieses sieht vor, bis spätestens Ende des zweiten Quartals 2027 eigene Aktien im Wert von bis zu 3 Milliarden US-Dollar zurückzukaufen. Bereits in den kommenden drei Monaten sollen Papiere für mindestens eine Milliarde US-Dollar erworben werden.
Im Schweizer Heimatmarkt trat die Bank im abgelaufenen Quartal mit der Vergabe oder Verlängerung von Krediten im Volumen von rund 40 Milliarden Schweizer Franken an Firmen und Private als Finanzierungsstütze auf. Die Sparte Personal & Corporate Banking verzeichnete im Quartal einen Nettozuwachs bei den Neukunden und vergab im ersten Halbjahr netto 4,6 Milliarden Schweizer Franken an neuen Krediten. Parallel zu den strategischen Investitionen in Technologie und Talente beteiligt sich die Bankführung weiterhin aktiv an der Debatte über die künftigen Eigenmittelvorschriften für Schweizer Großbanken.

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