Der Finanzdienstleister Hypoport meldet eine deutliche Belebung im Bereich der Immobilienfinanzierungen sowie signifikante Marktanteilsgewinne. Insbesondere durch Sparkassen und genossenschaftliche Banken.

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Hypoport | Presse
Der Finanzdienstleister Hypoport meldet eine deutliche Belebung im Bereich der Immobilienfinanzierungen sowie signifikante Marktanteilsgewinne. Über die Plattform „Europace“ stieg das abgewickelte Finanzierungsvolumen im zweiten Quartal um 28 Prozent auf 16,09 Milliarden Euro, wie das im SDax gelistete Unternehmen am Mittwoch in Berlin mitteilte.
Im ersten Halbjahr belief sich das Volumen auf 31,22 Milliarden Euro, was einem Plus von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders das Geschäft mit Sparkassen und genossenschaftlichen Banken zeigte ein starkes Wachstum. Diese positiven Entwicklungen wurden an der Börse gut aufgenommen.
Die Hypoport-Aktie legte im Vormittagshandel knapp ein Prozent auf 312 Euro zu und gehörte damit zu den stärkeren Titeln im Kleinwerte-Index SDax. Seit Jahresbeginn hat die Aktie mehr als 75 Prozent an Wert gewonnen. Seit dem Zwischentief im Oktober hat sich der Aktienkurs mehr als verdreifacht. Dennoch bleibt die Aktie weit unter ihren Rekordkursen von über 600 Euro aus dem Jahr 2021.
Insbesondere die Immobilienfinanzierungen von Bestandsobjekten waren stark nachgefragt. Hypoport führt dies auf die gesunkenen Zinsen im Vergleich zu 2023, leicht steigende Immobilienpreise und ein sich verschlechterndes Mietangebot zurück. Das Kreditvolumen für Neubauten bleibt hingegen aufgrund der weiterhin hohen Baukosten gering. Ebenso verhält es sich mit den Kreditaufnahmen für energetische Sanierungen und die Refinanzierung auslaufender Kredite.
Die vollständige Bilanz für das erste Halbjahr wird Hypoport am 12. August vorlegen. Bis dahin bleibt abzuwarten, ob die positive Entwicklung des Unternehmens weiter anhält und wie sich die verschiedenen Segmente im Detail entwickelt haben.

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