Die Helaba steigert ihren Vorsteuergewinn im ersten Halbjahr 2024 um fast 23 Prozent dank hoher Zinsen und starkem Immobiliengeschäft. Trotz erhöhter Risikovorsorge zeigt sich die Bank optimistisch und erwartet mittelfristig ein Vorsteuerergebnis von über 750 Mio. Euro.

Bildnachweis:
Helaba | Mediathek
Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) hat im ersten Halbjahr 2024 trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Dank hoher Zinsen und einer stabilen Geschäftsentwicklung konnte die Bank ihren Vorsteuergewinn um fast 23 Prozent steigern.
Die straffe Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hat der Helaba in die Karten gespielt. Der Zinsüberschuss stieg im ersten Halbjahr um elf Prozent auf 907 Mio. Euro, was die Grundlage für den deutlichen Gewinnanstieg bildete.
Auch das Immobiliengeschäft entwickelte sich positiv, mit einem Anstieg des Ergebnisses aus Immobilien-Investitionen von 86 Mio. auf 131 Mio. Euro. Dies unterstreicht die Stärke des breitgefächerten Geschäftsmodells der Helaba.
Trotz der positiven Entwicklung blieb die Bank vorsichtig und erhöhte ihre Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle auf 173 Mio. Euro. Diese Maßnahme spiegelt die Unsicherheiten wider, die insbesondere durch die angespannte Lage auf den Immobilienmärkten und die globale konjunkturelle Entwicklung verursacht werden. Thomas Groß, CEO der Helaba, betonte jedoch, dass die Bank mittelfristig mehr Chancen als Risiken sehe und optimistisch in die Zukunft blicke.
Generell lässt das Sentiment des Immobilienmarktes tatsächlich wieder einen positiven Ausblick zu, wenn wir auf die jüngst veröffentlichten Zahlen von Wettbewerbern blicken.
Für das Gesamtjahr 2024 erwartet die Helaba ein Ergebnis auf Vorjahresniveau und zeigt sich zuversichtlich, mittelfristig ein Vorsteuerergebnis von über 750 Mio. Euro zu erreichen. Trotz der Herausforderungen durch hohe Baukosten und Finanzierungskosten sieht die Helaba Anzeichen für eine allmähliche Erholung des Immobilienmarktes, was zusätzliche Impulse für das Geschäft der Bank liefern könnte.

Die Krypto-Märkte zeigen sich Mitte Februar 2026 weiterhin volatil. Während der Bitcoin-Kurs um eine wichtige Schicksalsmarke ringt, sorgen Regulierungsdebatten in den USA und kassierte Kursziele von Analysten für gemischte Gefühle bei den Anlegern.

EZB verhängt Millionenstrafe gegen Crédit Agricole. Die französische Großbank muss über 7,5 Millionen Euro zahlen, weil sie Klimarisiken nicht rechtzeitig und ausreichend bewertet hat. Der Fall setzt ein klares Signal an die gesamte Bankenbranche zur strikten Einhaltung von ESG-Vorgaben.

Erfolgreicher Umbau: Die Hamburg Commercial Bank (HCOB) steigert ihren Vorsteuergewinn 2025 auf 289 Millionen Euro. Ein rigoroser Sparkurs und der strategische Abbau von Randbereichen federn die aktuelle Schwäche im Immobilienmarkt ab.