Die Deutsche Börse steigert trotz schwächerer Märkte ihren Gewinn um 16 Prozent. Das diversifizierte Geschäftsmodell erweist sich als stabil – die Jahresprognose bleibt in Reichweite.

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Deutsche Börse
Trotz eines spürbar schwächeren Marktumfelds hat die Deutsche Börse AG im dritten Quartal 2025 ein deutliches Gewinnplus erzielt. Wie der Konzern am Montag mitteilte, stiegen die Nettoerlöse ohne Treasury-Ergebnis um sieben Prozent auf 1,237 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (Ebitda) legte um 16 Prozent auf 639 Millionen Euro zu. Auch das Ergebnis je Aktie verbesserte sich um sieben Prozent auf 2,78 Euro.
Finanzvorstand Jens Schulte sprach von „spürbarem zyklischem Gegenwind“, insbesondere durch die Marktentwicklung im Handelsgeschäft. Gleichwohl zeige die stabile Entwicklung der Nettoerlöse die „Stärke und Widerstandsfähigkeit des diversifizierten Geschäftsmodells“ des Konzerns.
Die Deutsche Börse profitiert weiterhin von einer breiten Aufstellung – von Handelsplattformen wie Eurex und Xetra über die Abwicklungs- und Verwahrungstochter Clearstream bis hin zu den Marktinformationsdiensten von ISS STOXX.
Schulte zeigte sich zuversichtlich, dass der Konzern seine Ziele für das Gesamtjahr erreichen werde. Die Börse strebt 2025 ein weiteres Wachstum bei Umsatz und operativem Ergebnis an, auch durch den fortgesetzten Ausbau datengetriebener Dienstleistungen.

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