Deutsche Bank platziert AT1-Anleihe über 1,25 Milliarden Euro zur Stärkung der Kernkapital- und Verschuldungsquote. Kupon liegt bei 7,000 Prozent.

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Die Deutsche Bank nutzt das freundliche Marktumfeld zur Festigung ihrer aufsichtsrechtlichen Kennziffern: Das Frankfurter Geldhaus hat erfolgreich zusätzliche Kernkapitalinstrumente (Additional Tier 1, AT1) im Gesamtnennwert von 1,25 Milliarden Euro am Kapitalmarkt platziert. Die Transaktion dient der gezielten Stärkung der regulatorischen Verschuldungsquote (Leverage Ratio) sowie der Kernkapital- und Gesamtkapitalquote des Konzerns.
Die nachrangigen Papiere sind bis zum 30. April 2034 mit einem festen Kupon von 7,000 Prozent pro Jahr ausgestattet, der halbjährlich an die Investoren ausgeschüttet wird. Vorbehaltlich der aufsichtsrechtlichen Zustimmung durch die Bankenaufsicht steht dem Institut ab dem 30. Oktober 2033 erstmals das Recht zu, die Wertpapiere vorzeitig zu kündigen. Dieses Kündigungsfenster öffnet sich jeweils zwischen dem 30. Oktober und dem 30. April des Folgejahres und wiederholt sich anschließend im Fünfjahresturnus.
Sofern die Bank die Anleihe im Jahr 2034 nicht zurückzahlt, wird der Zinssatz für die nachfolgenden fünf Jahre neu berechnet. Als Referenz dient der dann aktuelle fünfjährige Euro-Swapsatz, auf den der bei der Emission ermittelte ursprüngliche Kreditaufschlag von 3,656 Prozentpunkten p.a. aufgeschlagen wird.
Das Spitzeninstitut agierte bei der Platzierung der Nachranganleihe (ISIN: DE000A5GS6T9) als alleinige Konsortialführerin (Sole Bookrunner). Die Papiere richten sich mit einer Mindeststückelung von 200.000 Euro an institutionelle Investoren und werden am regulierten Markt der Luxemburger Börse notiert.
Gemäß den gängigen regulatorischen Standards bei europäischen Bankemissionen erfolgte die Ausgabe nach Regulation S des US-Securities Act von 1933, wodurch ein Vertrieb in den Vereinigten Staaten ohne vorherige US-Registrierung ausgeschlossen ist. Mit der Transaktion baut Deutschlands größtes Kreditinstitut seine Puffer gegenüber den regulatorischen Mindestanforderungen weiter aus und optimiert seine Refinanzierungsstruktur im Tier-1-Kapitalsegment.

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