Die Deutsche Bank plant die Schließung von rund 50 Filialen, um Kosten zu senken. Beratung per Video und Telefon wird ausgebaut, während in modernere Standorte und neue Geldautomaten investiert wird.

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Die Deutsche Bank greift erneut zum Rotstift: Rund 50 Filialen sollen geschlossen werden, um Kosten zu senken. Dominik Hennen, Leiter Personal Banking Deutschland, gab bekannt, dass die Verhandlungen mit dem Betriebsrat „zeitnah“ beginnen werden. Damit verliert das größte Bankhaus Deutschlands erneut einige Standorte – doch es gibt einen Plan B.

Von den insgesamt 400 Filialen der Deutschen Bank werden vor allem kleinere Standorte betroffen sein. Eine genaue Zahl steht noch nicht fest, aber sicher ist: Die Bank will sparen. Doch Hennen beruhigt:
„Die Deutsche Bank bleibt weiterhin flächendeckend präsent.“
Klingt nach einem schwachen Trost, wenn der nächste Bankautomat plötzlich ein paar Kilometer weiter entfernt steht. Aber was zählt in der heutigen Bankenwelt noch? Kosten sparen scheint hier das oberste Gebot zu sein.
Aber keine Sorge: Auch wenn die Bankfiliale um die Ecke dichtmacht, wird die Beratung nicht vernachlässigt – zumindest nicht, wenn man sich mit Videoanrufen anfreunden kann. Die Deutsche Bank setzt auf Digitalisierung und erweitert die Möglichkeiten, per Video oder Telefon beraten zu werden. Die Bank folgt dem Trend und reagiert auf das geänderte Kundenverhalten. Immer mehr Menschen bevorzugen den bequemen Service von zu Hause aus – auch wenn dabei das persönliche Gespräch auf der Strecke bleibt.
Zusätzlich will die Bank weiterhin in die verbliebenen Filialen investieren. Neue Geldautomaten und modernere Standorte stehen auf der Agenda. Auch ein mittlerer dreistelliger Millionenbetrag soll weltweit in die Modernisierung des Privatkundengeschäfts fließen – denn eines bleibt klar: Die Zukunft der Bankfiliale ist digital.

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