Die Citibank in Frankfurt muss laut BaFin erhebliche Mängel in ihrer IT und im Risikomanagement beheben. Die Finanzaufsicht fordert eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation und regelmäßige Berichterstattung über Fortschritte.

Bildnachweis:
Depositphotos | ID 678302392
Die Citibank in Frankfurt steht im Fokus der BaFin – und das nicht gerade positiv. Die deutsche Finanzaufsicht hat dem Institut klare Auflagen gemacht, nachdem eine Sonderprüfung erhebliche Mängel in der IT und im Risikomanagement aufgedeckt hat. Es hapert an grundlegenden Anforderungen, die jedes Bankinstitut erfüllen muss, um die Sicherheit und Ordnung ihrer Geschäfte zu gewährleisten.
Im Detail bemängelte die BaFin vor allem das Informationsrisikomanagement der Citibank. Die internen Kontrollsysteme, die eigentlich dafür sorgen sollen, dass alle Risiken rechtzeitig erkannt und gemanagt werden, funktionieren offenbar nicht wie vorgesehen. Besonders gravierend: Die schriftlichen Regelungen, die die Bank für ihre Geschäftsabläufe festgelegt hat, waren nicht vollständig und haben wichtige lokale regulatorische Anforderungen ignoriert.
Die BaFin fordert von der Citibank in Frankfurt nun, die Mängel zügig zu beseitigen. Dabei bleibt es nicht bei einer bloßen Aufforderung: Die Bank muss sowohl die BaFin als auch die Bundesbank regelmäßig über ihre Fortschritte informieren. Damit stellt die Aufsichtsbehörde sicher, dass die Citibank ihre Versäumnisse nicht auf die leichte Schulter nimmt und zeitnah behebt.

Die Krypto-Märkte zeigen sich Mitte Februar 2026 weiterhin volatil. Während der Bitcoin-Kurs um eine wichtige Schicksalsmarke ringt, sorgen Regulierungsdebatten in den USA und kassierte Kursziele von Analysten für gemischte Gefühle bei den Anlegern.

EZB verhängt Millionenstrafe gegen Crédit Agricole. Die französische Großbank muss über 7,5 Millionen Euro zahlen, weil sie Klimarisiken nicht rechtzeitig und ausreichend bewertet hat. Der Fall setzt ein klares Signal an die gesamte Bankenbranche zur strikten Einhaltung von ESG-Vorgaben.

Erfolgreicher Umbau: Die Hamburg Commercial Bank (HCOB) steigert ihren Vorsteuergewinn 2025 auf 289 Millionen Euro. Ein rigoroser Sparkurs und der strategische Abbau von Randbereichen federn die aktuelle Schwäche im Immobilienmarkt ab.