Bitpanda-Co-Gründer Paul Klanschek zieht sich aus der operativen Führung zurück und wechselt in den Verwaltungsrat. Neuer Co-CEO neben Eric Demuth wird Lukas Enzersdorfer-Konrad.

Bildnachweis:
Bitpanda
Die Wiener Kryptoplattform Bitpanda verändert ihre Führung: Co-CEO und Mitgründer Paul Klanschek gibt nach mehr als zehn Jahren seine operative Rolle ab und wechselt in den Verwaltungsrat. Dort soll er weiterhin die strategische Ausrichtung des Unternehmens mitgestalten, sich aber aus dem operativen Tagesgeschäft zurückziehen.
Mit dem Schritt trägt Bitpanda seiner Entwicklung Rechnung – vom Start-up mit Gründergeist zur regulierten europäischen Finanzinstitution mit über sieben Millionen Nutzern. „Es war nie nur Krypto – es ging um Zugang“, sagt Klanschek.
„Wir wollten Investieren einfach, sicher und für alle zugänglich machen. Jetzt beginnt ein neues Kapitel.“
Künftig wird Lukas Enzersdorfer-Konrad, bisher stellvertretender CEO, die Unternehmensleitung gemeinsam mit Co-Gründer Eric Demuth übernehmen. Enzersdorfer-Konrad kam 2018 zu Bitpanda und gilt als einer der Architekten des Wachstums und der regulatorischen Expansion der Plattform.
„Pauls Vision und Energie haben Bitpanda zu dem gemacht, was es heute ist“, sagte Demuth.
„Mit Lukas an der Seite ist Bitpanda für die nächste Wachstumsphase bestens aufgestellt.“
Bitpanda hatte 2024 seinen Umsatz verdoppelt und sich als führender Anbieter für den Handel mit digitalen Vermögenswerten in Europa etabliert. Neben dem Privatkundengeschäft wächst auch das B2B-Segment stark. Das Unternehmen betont, dass seine Mission unverändert bleibt: den Zugang zu Finanzmärkten für alle zu öffnen – reguliert, sicher und europäisch geprägt.

Erfolgreicher Umbau: Die Hamburg Commercial Bank (HCOB) steigert ihren Vorsteuergewinn 2025 auf 289 Millionen Euro. Ein rigoroser Sparkurs und der strategische Abbau von Randbereichen federn die aktuelle Schwäche im Immobilienmarkt ab.

Neuer Krypto-Riese in Europa: Boerse Stuttgart Digital und das Handelshaus Tradias planen einen Zusammenschluss. Die neue Einheit bündelt das Geschäft von Großbanken und Neobrokern und deckt die gesamte Krypto-Wertschöpfungskette ab.