Die BaFin hat der Meier + Partner Vermögensverwaltung AG die sofortige Einstellung ihrer unerlaubten Anlagevermittlung und -beratung in Deutschland angeordnet. Anleger werden aufgefordert, vor einer Geschäftsbeziehung die BaFin-Zulassung eines Anbieters zu überprüfen.

Bildnachweis:
Depositphotos | ID 6980108
Die Finanzaufsicht BaFin hat der Meier + Partner Vermögensverwaltung AG aus der Schweiz am 17. Juni 2024 eine klare Ansage gemacht: Schluss mit der unerlaubten Anlagevermittlung und -beratung in Deutschland. Das Unternehmen hatte in Deutschland ohne die erforderliche Genehmigung der BaFin agiert und dabei nicht nur den Kauf von Aktien empfohlen, sondern auch versprochen, im richtigen Moment Hinweise zum Verkauf zu geben.
Die Anordnung der BaFin ist zwar noch nicht rechtskräftig, aber sofort vollziehbar. Das zeigt, wie ernst die Behörde es meint, wenn es darum geht, Anlegerinnen und Anleger vor unregulierten Anbietern zu schützen. Unerlaubte Finanzgeschäfte haben in Deutschland keinen Platz – und die BaFin wird nicht zögern, auch in Zukunft hart durchzugreifen.
Die BaFin macht unmissverständlich klar: Wer in Deutschland Bankgeschäfte oder Finanz- und Wertpapierdienstleistungen anbieten will, braucht eine Genehmigung. Und das gilt nicht nur für heimische Unternehmen, sondern auch für solche, die aus dem Ausland in den deutschen Markt drängen. Anlegerinnen und Anleger sollten daher stets prüfen, ob ein Anbieter von der BaFin zugelassen ist. Die Unternehmensdatenbank der BaFin bietet hier eine verlässliche Orientierung.

BaFin verhängt 1 Mio. Euro Bußgeld gegen flatexDEGIRO SE wegen verspäteter Ad-hoc-Mitteilung zu Mängeln aus dem Jahr 2022. Erfahren Sie alles über die Hintergründe der Insiderinformation und die MAR-Verstöße.

Die TARGOBANK Gruppe erzielt 2025 einen Rekordgewinn von 715 Mio. Euro. Erfahren Sie alles über die OLB-Übernahme, den Erfolg im Firmenkundengeschäft und die Transformation zur Universalbank.

Rekordzahlen am Paradeplatz: Die UBS steigert ihren Gewinn im ersten Quartal 2026 auf 3 Milliarden US-Dollar. Doch der Glanz der Bilanz wird von einem harten politischen Schlagabtausch in Bern und Vorwürfen aggressiver Lobbyarbeit überschattet.