Quirin Privatbank meldet zum 20. Jubiläum ein Rekordergebnis von 18,3 Mio. € vor Steuern. Mit über 10 Mrd. € AuM und dem Fokus auf das Altersvorsorgedepot 2027 setzt das Haus auf weiteres Wachstum.

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Quirin Privatbank AG
Zwei Jahrzehnte nach ihrem Start als Herausforderer des klassischen Provisionssystems liefert die Quirin Privatbank eine beeindruckende Bilanz ab. Mit einem Vorsteuerergebnis von 18,3 Millionen Euro markiert das Geschäftsjahr 2025 den bisherigen Höhepunkt der Unternehmensgeschichte. Dass dabei erstmals die Marke von 10 Milliarden Euro an verwalteten Kundengeldern durchbrochen wurde, unterstreicht den Wandel vom einstigen Nischenakteur zum etablierten Schwergewicht der bankenunabhängigen Beratung.
Das Berliner Institut hat es geschafft, sein Ergebnis vor Steuern seit 2022 nahezu zu verdoppeln. Im Vergleich zum Vorjahr kletterte der Gewinn von 16,9 Millionen auf die neue Rekordmarke von 18,3 Millionen Euro. Dieser Erfolg fußt auf einem zweistelligen Wachstum sowohl bei der Kundenzahl als auch beim betreuten Vermögen innerhalb des Konzerns. Gemeinsam mit der digitalen Tochter quirion verwaltet die Bank nun 10,5 Milliarden Euro für rund 117.000 Kunden.
Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Quirin Privatbank, sieht darin eine Bestätigung seines vor 20 Jahren radikalen Kurswechsels:
„Unser Wachstum zeigt: Eine unabhängige Beratung auf Basis eines wissenschaftlich fundierten Anlagekonzepts ist auch 20 Jahre nach unserem Start gefragter denn je. Wir wachsen bei Kunden, beim verwalteten Vermögen und in der Qualität unserer Beratung - und wir sind hervorragend positioniert, um eine wichtige Rolle in einem faireren Finanzsystem zu spielen.“
Maßgeblich für die Dynamik im Konzern ist die Performance der digitalen Tochter quirion. Der Robo-Advisor konnte die Zahl seiner Nutzer um 12 Prozent auf über 102.000 steigern. Noch deutlicher fiel das Wachstum beim verwalteten Vermögen aus, das um ein Fünftel auf 3,3 Milliarden Euro anstieg.
Im klassischen Privatkundengeschäft der Bank blieb die Entwicklung ebenfalls solide. Mit 14.600 Kunden und einem betreuten Vermögen von 7,2 Milliarden Euro (jeweils +7 % zum Vorjahr) lieferte das Kernsegment den stabilen Ertragsunterbau. Besonders bemerkenswert für Analysten: Die Bank hat nach einem investitionsintensiven Vorjahr die Kostendisziplin wieder fest im Griff. Die Verwaltungsaufwendungen stiegen lediglich um 7 Prozent, was zu einer robusten Cost-Income-Ratio (CIR) von 66 Prozent im Privatkundengeschäft führte.
Während das Segment „Capital Markets“ in den vergangenen Jahren oft unter der Schwäche bei Mid und Small Caps litt, konnte der Bereich 2025 ein positives und deutlich verbessertes Ergebnis ausweisen. Die CIR verbesserte sich hier signifikant von 76 auf 69 Prozent. Johannes Eismann, CFO und Vorstand für das Kapitalmarktgeschäft, ordnet die Leistung ein:
„Bessere Rahmenbedingungen für den Geschäftsbereich Capital Markets boten die Märkte auch 2025 nicht. Umso erfreulicher ist es, dass es uns erneut gelungen ist, namhafte Transaktionen zu realisieren und unsere Position unter den Top 3 im deutschen Anleihemarkt für Mittelständler weiter zu verfestigen.“
Trotz des operativen Rekordergebnisses fiel der Jahresüberschuss nach Steuern mit 11,0 Millionen Euro etwas niedriger aus als im Vorjahr (13,2 Mio. Euro). Dieser Effekt ist rein steuerlich bedingt, da die Verlustvorträge aus der Gründungsphase nun vollständig aufgebraucht sind – ein finaler Beleg für die Transformation hin zu einem nachhaltig profitablen Geschäftsmodell.
Für die kommenden Jahre hat Schmidt bereits das nächste Wachstumsfeld im Visier: das ab 2027 startende staatlich geförderte Altersvorsorgedepot. Die Bank plant, hierfür die Marken Quirin und quirion auf einer integrierten, hochskalierbaren Plattform zu verschmelzen. Ziel ist es, die rund 83 Prozent der Deutschen, die bisher nicht am Aktienmarkt partizipieren, mit einem transparenten und digitalen Vorsorgemodell zu erreichen.
Die Aktionäre sollen unterdessen am Erfolg teilhaben: Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine Dividende von 0,13 Euro je Aktie vor. Mit einer Gesamtkapitalquote von 33,1 Prozent verfügt das Haus zudem über ein komfortables Polster, um die ambitionierten Expansionspläne im Bereich der privaten Altersvorsorge aus eigener Kraft zu finanzieren.

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