Das Berliner Fintech Upvest holt Quiron Cunha als neuen Chief Financial Officer an Bord. Der frühere Mondu-Finanzchef folgt auf Julian Lange und steuert die Finanzen nach der jüngsten 125-Millionen-Dollar-Runde.

Bildnachweis:
Upvest
Der Berliner Finanzinfrastrukturanbieter Upvest stellt seine kaufmännische Führung neu auf. Wie das Fintech mitteilte, übernimmt Quiron Cunha künftig die Position des Chief Financial Officer (CFO). Der Wertpapierdienstleister schließt damit die Vakanz an der Finanzspitze und sichert sich für seine anstehenden Expansionsprojekte ausgewiesene Expertise aus der europäischen Wachstumsfinanzierung. Cunha wechselt vom Berliner B2B-Zahlungsdienstleister Mondu zu dem Investment-API-Spezialisten.
Mit Cunha gewinnt Upvest einen Finanzexperten, der mit den Dynamiken schnell skalierender Fintechs vertraut ist. Bei Mondu, einem Anbieter für den digitalen Rechnungskauf und flexible Ratenzahlungen im Geschäftskundenbereich für B2B), begleitete er in den vergangenen Jahren mehrere Finanzierungsrunden. Insgesamt sammelte das Unternehmen unter seiner Mitwirkung rund 150 Millionen Euro an Eigen- und Fremdkapital bei Wagniskapitalgebern ein.
Dieses Profil passt zu den aktuellen Dimensionen von Upvest: Der von namhaften Wagniskapitalgebern finanzierte Infrastrukturanbieter wickelt über seine Schnittstellen (APIs) Wertpapier- und Krypto-Transaktionen für Banken und Broker ab. Erst in diesem Jahr sicherte sich das Unternehmen in einer Finanzierungsrunde 125 Millionen US-Dollar und stieg damit in den Kreis der Firmen mit einer Bewertung im hohen dreistelligen Millionenbereich auf.
Bei Upvest übernimmt Cunha den Staffelstab von Julian Lange, der die kaufmännische Leitung des Fintechs bereits im Mai dieses Jahres abgegeben hatte. Lange vollzog einen Branchenwechsel und wechselte in Vollzeit als kaufmännischer Geschäftsführer zum FC Viktoria Berlin.
Mit der Ernennung von Quiron Cunha ist die Führungsetage von Upvest nun wieder komplett, um die Integration neuer Großkunden und die Weiterentwicklung der Wertpapierinfrastruktur operativ und finanziell abzusichern.

flatexDEGIRO steigert den Quartalsgewinn um 29 Prozent auf 50 Millionen Euro. Treiber sind ein boomendes Zinsgeschäft und Rekordvermögen von 113 Milliarden Euro. Zudem plant der Online-Broker einen Aktienrückkauf über 100 Millionen Euro.

PAIR Finance expandiert nach Norwegen und erschließt seinen 13. europäischen Markt. Das Berliner KI-Fintech eröffnet ein Büro in Oslo und setzt auf ein erfahrenes Nordics-Führungsteam rund um Ex-Klarna-Manager Fredrik Green.