Die MLP Gruppe verbucht im Q1 2026 Rekordwerte bei Gesamterlösen von 314,8 Millionen Euro und einem EBIT von 41,3 Millionen Euro. Trotz Marktschwankungen stieg das Konzernergebnis um 8 Prozent, unterstützt durch ein starkes Wachstum im Bereich Absicherung.

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Die Wieslocher MLP Gruppe ist mit beeindruckender Dynamik in das neue Geschäftsjahr gestartet und konnte zum 13. Mai 2026 neue Höchststände bei den zentralen Finanzkennzahlen verkünden. Trotz eines durch geopolitische Spannungen am Persischen Golf geprägten Marktumfelds steigerte der Finanzdienstleister seine Gesamterlöse im ersten Quartal auf 314,8 Millionen Euro gegenüber 300,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Auch beim operativen Ergebnis (EBIT) verbuchte die Gruppe mit 41,3 Millionen Euro ein Plus von 9 Prozent und damit einen neuen Rekordwert für ein Auftaktquartal. Diese Zahlen verdeutlichen die Resilienz des Geschäftsmodells, das sich erfolgreich gegen die erhöhte Volatilität an den Kapitalmärkten stemmen konnte.
Ein wesentlicher Treiber für das erfolgreiche Quartal war der Leistungsbereich Absicherung, der ein deutliches Plus von 12 Prozent auf 114,1 Millionen Euro verzeichnete. Hier profitierte MLP insbesondere von einem starken saisonalen Geschäftsverlauf in der Sachversicherung. Im Bereich Vermögen zeigten sich die Erlöse mit 126,0 Millionen Euro (+1 Prozent) stabil, da das erfolgreiche Vermögensmanagement die konjunkturell bedingte Schwäche in der Immobilienvermittlung und Finanzierung vollständig kompensieren konnte. Der Bereich Vorsorge verzeichnete einen leichten Rückgang um 1 Prozent auf 63,7 Millionen Euro, wobei Zuwächse in der Krankenversicherung die Rückgänge in der klassischen Altersvorsorge teilweise abfederten.
Die Qualität des Geschäftsmodells spiegelt sich zudem in den Bestandskennzahlen und dem Konzernergebnis wider. Das Konzernergebnis stieg um 8 Prozent auf 29,8 Millionen Euro, was einem Ergebnis je Aktie von 0,27 Euro entspricht. Das verwaltete Prämienvolumen in der Sachversicherung kletterte auf einen neuen Höchststand von 859 Millionen Euro, während das betreute Vermögen trotz eines zwischenzeitlichen Einbruchs an den Weltbörsen bei soliden 65,2 Milliarden Euro verharrte. Operativ baute MLP zudem die Beraterbasis - allerdings nur sehr leicht - um 1 Prozent auf 2.160 Kundenberater aus.
Vorstandschef Dr. Uwe Schroeder-Wildberg sieht in der Kombination aus persönlicher Beratung und dem verstärkten Einsatz von Künstlicher Intelligenz einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil:
„Die MLP Gruppe hat ein erfolgreiches Auftaktquartal absolviert und dabei einmal mehr neue Höchststände bei Erlösen und Ergebnis erreicht. Gerade in einem herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfeld zeigt sich die Stärke unserer breiten und strategisch verzahnten Aufstellung. Unser Geschäftsmodell bietet zudem weiteres signifikantes Wachstumspotenzial, das wir zunehmend heben. Unsere qualitativ hochwertige persönliche Beratung im Zusammenspiel mit unserer stark zunehmenden Nutzung von Künstlicher Intelligenz sehen wir als deutlichen Wettbewerbsvorteil.“
Die Gruppe nutzt KI zunehmend, um Prozesse effizienter zu gestalten und das Wachstumspotenzial in der Beratung von aktuell 597.100 Familienkunden sowie im Firmenkundengeschäft mit 27.400 institutionellen Kunden zu heben. Die Digitalisierungsstrategie ist dabei kein reiner Selbstzweck, sondern soll die angestrebte Ergebnissteigerung der kommenden Jahre maßgeblich unterstützen.
Angesichts des starken Starts bestätigt MLP die Prognose für das Gesamtjahr 2026, die ein EBIT zwischen 100 und 110 Millionen Euro vorsieht. Finanzvorstand Reinhard Loose betonte, dass man sich bereits im ersten Quartal ein deutliches Stück dieses Ziels erarbeitet habe. Auch die Mittelfristplanung bis 2028 bleibt unangetastet: Bis dahin strebt MLP ein EBIT von bis zu 155 Millionen Euro bei Gesamterlösen von bis zu 1,4 Milliarden Euro an. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt das Unternehmen auf einen Multi-Asset-Ansatz für vermögende Privatkunden und eine konsequente Potenzialerschließung über alle Leistungsbereiche hinweg.

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