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Julius Bär holt Francis Hoefman an die HR-Spitze

Julius Bär beruft Francis Hoefman zur neuen Chief Human Resources Officer und ins Global Wealth Management Committee. Die frühere Reckitt-Führungskraft übernimmt den Posten im Januar 2027 von Guido Ruoss.

Anja Amend

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Anja Amend

Veröffentlicht am

20.10.26

um

8:35

Uhr

Julius Bär holt Francis Hoefman an die HR-Spitze

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Julius Bär

Die Schweizer Privatbank Julius Bär stellt die Führung ihrer weltweiten Personalorganisation neu auf. Wie das Zürcher Institut mitteilte, übernimmt Francis Hoefman zum 11. Januar 2027 die Position der Chief Human Resources Officer (CHRO) und zieht zugleich in das Global Wealth Management Committee der Bank ein. Die international erfahrene HR-Managerin folgt auf Guido Ruoss, der das Haus nach 18 Jahren Zugehörigkeit und einer geordneten Übergabe verlässt, um sich einer neuen beruflichen Aufgabe außerhalb der Gruppe zu widmen.

Branchenübergreifende Transformationserfahrung aus globalen Konzernen

Mit der Verpflichtung Hoefmans greift Julius Bär auf Expertise außerhalb des klassischen Bankensektors zurück. Die designierte Personalchefin verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung an den Schnittstellen von Unternehmensstrategie, Talentförderung und organisatorischer Transformation.

Zuletzt zeichnete sie beim britischen Konsumgüterkonzern Reckitt für die weltweite Talent- und Führungskräfteentwicklung sowie die HR-Steuerung der Forschungs- und Entwicklungsbereiche verantwortlich, wo sie ein Team von rund 500 HR-Fachkräften steuerte. Zuvor bekleidete Hoefman leitende Positionen bei globalen Markenherstellern wie Mars und H.J. Heinz. Von Hause aus Volljuristin mit Schwerpunkten im Arbeits- und Gesellschaftsrecht der Universität Maastricht sowie Absolventin der renommierten Grotius Academy, verbindet sie arbeitsrechtliche Tiefe mit langjähriger Steuerungserfahrung in komplexen, dezentralen Matrixorganisationen.

Kultureller Hebel im Wettbewerb um Beratungstalente

Die Personalentscheidung unterstreicht den strategischen Anspruch von Julius-Bär-Chef Stefan Bollinger, die Wettbewerbskultur des Wealth Managers gezielt an internationalen Best Practices auszurichten. Im hart umkämpften Markt um erfahrene Kundenberater und Vermögensverwalter rückt die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur zunehmend in den Fokus.

Bollinger begründete die externe Besetzung mit den wachsenden Anforderungen an eine moderne Talentstrategie:

"Unsere Mitarbeitenden sind unser wertvollstes Gut. Deshalb haben wir nach dem geeignetsten CHRO gesucht, unabhängig von Branche oder geografischer Herkunft. Francis Hoefman bringt umfassende Erfahrung als globale HR-Leiterin bei einem Unternehmen mit, das für den Aufbau leistungsstarker Teams, eine Wachstumsmentalität in einem hochkompetitiven Umfeld sowie eine unternehmerische Verantwortungskultur bekannt ist.“"

Stabswechsel nach elf Jahren an der Spitze der Personalabteilung

Der Wechsel markiert zugleich das Ende einer langjährigen Ära im Personalressort der Privatbank. Guido Ruoss prägte die Organisation über fast zwei Jahrzehnte hinweg, davon elf Jahre als Leiter der HR-Organisation. Während seiner Amtszeit begleitete Ruoss die geografische Expansion der Gruppe sowie die organisatorische Anpassung an veränderte regulatorische Rahmenbedingungen im globalen Private Banking.

Um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen, wird Ruoss die Amtsgeschäfte bis zum Eintritt seiner Nachfolgerin Anfang 2027 geordnet übergeben. Konzernchef Bollinger dankte dem scheidenden Personalchef für seinen langjährigen Einsatz, mit dem Ruoss maßgeblich dazu beigetragen habe, Julius Bär als verlässlichen und attraktiven Arbeitgeber im internationalen Private Banking zu etablieren.

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