Die Quintet Private Bank verstärkt ihre Führungsebene mit einem international profilierten Experten: Lars Kalbreier wird zum 1. Juni 2026 neuer Group Chief Investment Officer und Mitglied des Authorized Management Committee.

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Quintet Private Bank
Die Quintet Private Bank stellt die Weichen für ihre künftige Anlagestrategie neu und beruft Lars Kalbreier zum neuen Group Chief Investment Officer. Kalbreier wird seine neue Rolle im Juni 2026 antreten, vorbehaltlich der erforderlichen aufsichtsrechtlichen Genehmigungen, und gleichzeitig Sitz im Authorized Management Committee der Gruppe nehmen.
Er folgt damit auf Bryan Crawford, der das Haus nach siebenjähriger Tätigkeit im April 2026 verlassen wird. Hugo Bänziger, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Quintet Private Bank, würdigte in der offiziellen Bekanntmachung vom 25. März 2026 besonders die tiefgreifende Expertise Kalbreiers in der Multi-Asset-Allokation und seine Fähigkeit, strategische Visionen in messbare Ergebnisse für anspruchsvolle Kunden zu übersetzen.
Der Werdegang von Lars Kalbreier spiegelt eine umfassende Karriere in der internationalen Vermögensverwaltung wider. Aktuell agiert er als Partner bei der Investment-Banking-Plattform Bainbridge, wo er die strategische Asset-Allokation sowohl für öffentliche als auch für private Märkte verantwortet und insbesondere institutionelle Kunden sowie Family Offices aus dem Nahen Osten betreut.
Vor seinem Wechsel zu Bainbridge im Jahr 2025 diente er als Global Chief Investment Officer bei Edmond de Rothschild Wealth Management. Frühere Stationen seiner Laufbahn umfassen leitende Positionen bei der Bank Vontobel sowie eine über zwölfjährige Karriere bei der Credit Suisse, wo er unter anderem die weltweite Research-Abteilung für Aktien und alternative Anlagen leitete. Kalbreier verfügt über einen MBA der University of Cambridge sowie einen Master-Abschluss der HEC Lausanne und absolvierte Executive-Programme an der Harvard Business School sowie am MIT.
Die Berufung von Lars Kalbreier ist weit mehr als eine personelle Nachfolgeregelung; sie markiert den Anspruch der Quintet Private Bank, ihre Rolle als spezialisierter Multi-Asset-Experte im europäischen Markt zu festigen. In einer Phase, in der alternative Investments und private Märkte zunehmend zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal im High-Net-Worth-Segment werden, sichert sich Quintet einen Fachmann, der die Schnittstelle zwischen klassischem Wealth Management und institutioneller Präzision beherrscht. Seine weitreichende Erfahrung in der Betreuung von Kunden aus dem Nahen Osten deutet zudem darauf hin, dass die Bank ihre globale Reichweite und die Attraktivität ihrer Investmentlösungen für internationale Kapitalströme weiter steigern will.
Für die Kunden der Quintet-Gruppe, zu der unter anderem auch die Marke Brown Shipley gehört, bedeutet dieser Wechsel an der Investment-Spitze eine Fortführung der Professionalisierung der Plattform. Die geplante Übergangsphase zwischen dem Ausscheiden Crawfords im April und dem Eintritt Kalbreiers im Juni ermöglicht es der Bank, die strategischen Leitplanken für die kommenden Jahre sorgfältig vorzubereiten. Gelingt es Kalbreier, seine Erfolgsbilanz in der Konstruktion komplexer Portfolios auf das Netzwerk der Quintet Private Bank zu übertragen, dürfte dies die Position des Hauses als führender bankenunabhängiger Akteur in Europa nachhaltig stärken.

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