Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat das Geschäftsjahr 2025 mit dem zweitbesten Vorsteuerergebnis ihrer Geschichte abgeschlossen und damit das dritte Jahr in Folge einen Milliardengewinn eingefahren.

Bildnachweis:
LBBW
Die LBBW setzt ihren Wachstumskurs auch im Jahr 2026 konsequent fort und präsentiert für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 eine beeindruckende Bilanz. Der Gewinn vor Steuern kletterte um vier Prozent auf insgesamt 1,28 Milliarden Euro, was nach dem Ausnahmejahr 2023 das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte des Konzerns darstellt. Besonders hervorzuheben ist, dass es der Bank gelang, die Erträge auf ein neues Rekordniveau zu heben, während gleichzeitig die Integration der Immobilientochter Berlin Hyp in Rekordzeit abgeschlossen und kostenseitig vollständig verarbeitet wurde. Vorstandschef Rainer Neske sieht in diesen Zahlen einen klaren Beleg für die finanzielle Stabilität und Resilienz des Hauses, das sich in Zeiten des wirtschaftlichen Wandels als verlässlicher Partner für Unternehmen und Sparkassen bewährt hat.
Der wirtschaftliche Erfolg der LBBW im Jahr 2025 verteilt sich auf eine breite Basis, wobei alle operativen Segmente Zuwächse verzeichneten. Insbesondere das Wertpapiergeschäft und die Vermögensverwaltung entwickelten sich dynamisch, während auch das Einlagenvolumen trotz des intensiven Wettbewerbs weiter ausgebaut werden konnte. Im Segment der Unternehmenskunden zeigte sich die Bank als stabiler Begleiter der deutschen Wirtschaft, was sich in einer stabilen Eigenkapitalrendite von 7,8 Prozent widerspiegelt. Auch die harte Kernkapitalquote (CET1) erhöhte sich signifikant auf 16,9 Prozent, was teilweise auf den Übergang zum neuen Aufsichtsregime CRR III zurückzuführen ist und dem Konzern erheblichen Spielraum für künftige Wachstumsinitiativen verschafft. Die Cost-Income-Ratio blieb mit rund 62 Prozent auf einem komfortablen Niveau, wobei sie ohne die einmaligen Integrationskosten der Berlin Hyp sogar bei etwa 58 Prozent gelegen hätte.
Trotz der positiven Ertragsentwicklung agiert die LBBW weiterhin mit der Vorsicht eines konservativen Kaufmanns. Die Quote leistungsgestörter Kredite (NPE-Ratio) liegt mit 1,0 Prozent auf einem moderaten Niveau, wird jedoch durch eine umfangreiche zusätzliche Vorsorge in Form von sogenannten „Model Adjustments“ in Höhe von 837 Millionen Euro abgesichert. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 zeigt sich die Bankführung angesichts der anhaltenden geopolitischen Spannungen und der angespannten wirtschaftlichen Gesamtlage vorsichtig optimistisch. Neske erwartet ein Ergebnis vor Steuern von mehr als 1,1 Milliarden Euro, was zwar leicht unter dem Vorjahreswert liegt, aber die Serie der Milliardengewinne im vierten Jahr in Folge fortsetzen würde.
„Bei allen Herausforderungen war 2025 ein erfolgreiches Jahr für die LBBW und lag über unseren Erwartungen. Das Ergebnis ist Ausdruck unserer finanziellen Stabilität und Resilienz“
Kommentiert Rainer Neske die vorliegenden Zahlen.
Die Bilanz der LBBW für das Jahr 2025 unterstreicht die Transformation der Landesbank hin zu einer hochprofitablen und risikoarmen Universalbank. Dass die Bank trotz der Kosten für Großprojekte wie die Berlin-Hyp-Integration ein zweitbestes Ergebnis erzielt, signalisiert dem Markt eine hohe operative Effizienz. Während andere Institute mit schwankenden Erträgen im Investmentbanking kämpfen, profitiert die LBBW von ihrem diversifizierten Geschäftsmodell und der engen Verzahnung mit dem Sparkassensektor. Die starke Kapitalisierung bietet zudem Schutz vor künftigen konjunkturellen Verwerfungen und ermöglicht es dem Institut, die grüne Transformation der Wirtschaft als führender Finanzierer aktiv mitzugestalten.

Mit einem EBIT-Zuwachs von 40 Prozent und einer Margenausweitung auf 17 Prozent setzt die Hypoport-Gruppe ihren Wachstumskurs im ersten Quartal 2026 fort. CEO Ronald Slabke sieht das Unternehmen auf dem Weg zu einem neuen Rekordjahr.

Dr. Karsten Hardraht übernimmt zum 11. Mai 2026 die Leitung des Bereichs Compliance bei der KfW Bankengruppe in Personalunion mit seiner Funktion als Chefsyndikus. Er folgt auf Dr. Stephan Lauer, der eine persönliche Auszeit antritt.