Goldman Sachs trotzt im dritten Quartal dem weltweiten Transaktionseinbruch mit starken Aktienerlösen. Trotz Dämpfern im Anleihe- und Rohstoffhandel übertrifft die US-Investmentbank die Erwartungen.

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Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat im dritten Quartal von einer anhaltend hohen Dynamik an den Aktienmärkten profitiert und die Erwartungen in Kernbereichen übertroffen. Während das Geschäft mit Anleihen und Rohstoffen mit 3,47 Milliarden US-Dollar leicht nachgab und hinter den Prognosen zurückblieb, erwirtschafteten die Aktienhändler 6,44 Milliarden US-Dollar. Auch die Gebühreneinnahmen im Investmentbanking lagen mit 3,22 Milliarden US-Dollar über den Schätzungen der Wall Street.
Die soliden Zahlen stehen vor dem Hintergrund einer deutlichen Abkühlung im weltweiten Fusions- und Übernahmegeschäft. Daten des Anbieters LSEG zufolge fiel das globale M&A-Volumen im dritten Quartal auf 986 Milliarden US-Dollar und rutschte damit erstmals seit Beginn der Handelspolitik der zweiten Trump-Regierung wieder unter die Marke von einer Billion Dollar. Gegenüber dem Vorjahr bedeutete dies ein Minus von 13 Prozent, im Vergleich zum Vorquartal sogar einen Einbruch um 42 Prozent.
Konzernchef David Solomon betonte dennoch die Widerstandskraft des Instituts. Trotz der aktuellen Komplexität und Unsicherheit in der Welt sei Goldman Sachs weiterhin sehr gut aufgestellt, um Kunden vollumfänglich zu bedienen.

JP Morgan verfehlt im dritten Quartal die Analystenerwartungen beim Nettogewinn trotz eines Rekordergebnisses im Aktienhandel. Konzernchef Jamie Dimon warnt vor anhaltender Inflation und geopolitischen Risiken.

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