quirion und Vanguard verbünden sich für das neue Altersvorsorgedepot ab 2027. Das Standarddepot setzt auf zwei extrem günstige Indexfonds und fordert den Markt heraus.

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Eigene Erstellung mittels KI-Modell Nano Banana 2, Logorechte jeweils quirion und Vanguard
Der Wettlauf um die Milliarden des künftigen staatlich geförderten Altersvorsorgedepots nimmt wenige Monate vor dem offiziellen Starttermin am 01. Januar 2027 spürbar an Dynamik zu. Der Berliner digitale Vermögensverwalter quirion und der US-Fondsgigant Vanguard haben eine strategische Partnerschaft geschlossen, um das gesetzlich vorgeschriebene Standarddepot gemeinsam anzubieten. Die Kooperation setzt gezielt auf ein radikales Niedrigkostenmodell und greift damit sowohl die klassischen Lebensversicherer als auch konkurrierende Neobroker frontal an.
Die Dimension des Marktes ist gewaltig: Branchenschätzungen kalkulieren für das Einführungsjahr 2027 mit rund 4,5 Millionen Vertragsabschlüssen und einem jährlichen Sparvolumen von etwa sieben Milliarden Euro. Hinzu kommt ein enormes Umverteilungspotenzial durch rund 16 Millionen bestehende Riester-Verträge, für die ab 2027 ein Wechsel in das neue Depotformat gesetzlich eröffnet wird. Laut einer Erhebung von quirion aus dem Mai 2026 planen bereits über die Hälfte der Förderberechtigten die Eröffnung eines solchen Vorsorgedepots.
Im Zentrum der Partnerschaft steht eine bewusst aggressive Preisarchitektur. Zwar sieht der Gesetzgeber für das Basisprodukt eine Obergrenze von einem Prozent Gesamtkosten vor, doch für quirion und Vanguard stellt dieser Wert keine Zielmarke dar. Das Standarddepot der Allianz wird ohne eigene Depotführungs- oder Abschlussgebühren strukturiert und operiert mit minimalen Produktkosten.
Das Portfolio basiert auf lediglich zwei hochliquiden Indexfonds: Für den weltweiten Aktienanteil kommt der Vanguard FTSE Global All-Cap mit einer Gesamtkostenquote von lediglich 0,07 Prozent zum Einsatz, während der Rententeil über den währungsgesicherten Vanguard Global Aggregate Bond EUR Hedged mit einer Kostenquote von 0,08 Prozent abgebildet wird. Flankiert wird die Struktur durch ein automatisches Rebalancing zur fortlaufenden Risikosteuerung. Um wechselwillige Sparer zu gewinnen, setzt quirion zudem auf den KI-gestützten Assistenten "quirion.Ai", der bestehende Riester-Verträge analysieren und Wechseloptionen berechnen soll.
Strategisch vollzieht sich damit eine spürbare Polarisierung im deutschen Altersvorsorgemarkt. Während Anbieter wie Scalable Capital kürzlich mit einer Gesamtkostenquote von 0,15 Prozent für ihr Standarddepot vorgelegt hatten, unterbietet das Duo aus quirion und Vanguard dieses Niveau auf der Produktebene nochmals deutlich. Beide Partner nutzen ihre etablierte Markenidentität – Vanguard als genossenschaftlich strukturierter Index-Pionier mit global über 13 Billionen US-Dollar Asset-Volumen und quirion als provisionsfreier Robo-Advisor der Quirin Privatbank mit über drei Milliarden Euro verwaltetem Vermögen, um gezielt das Misstrauen vieler Bürger gegenüber intransparenten Finanzprodukten zu adressieren.
Für traditionelle Filialbanken und Versicherungskonzerne verschärft dieser Schulterschluss den Margendruck dramatisch. Die Allianz aus einem der reichweitenstärksten digitalen Vermögensverwalter Deutschlands und dem zweitgrößten Asset Manager der Welt demonstriert, dass das künftige Standarddepot primär über Skal

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