Die HSBC steigert ihren Vorsteuergewinn im zweiten Quartal um 60 Prozent auf 10,1 Milliarden Dollar. CEO Georges Elhedery hebt das Sparziel an und startet neue Aktienrückkäufe.

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Die britische Großbank HSBC hat im zweiten Quartal ein überraschend starkes Ergebnis erzielt und die Erwartungen des Marktes bei Erträgen und Gewinnen deutlich übertroffen. Der Vorsteuergewinn kletterte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 60 Prozent auf 10,1 Milliarden US-Dollar. Die um Sonder- und Währungseffekte bereinigten Erträge legten um rund sieben Prozent auf 19 Milliarden US-Dollar (umgerechnet etwa 16,5 Milliarden Euro) zu.
Angesichts der Ertragsstärke hebt Konzernchef Georges Elhedery die Sparziele des Finanzinstituts weiter an. Das angestrebte jährliche Einsparungsvolumen wurde von bislang 1,5 Milliarden auf nunmehr 2,0 Milliarden US-Dollar aufgestockt. Seit seinem Amtsantritt an der HSBC-Spitze im Jahr 2024 treibt Elhedery einen umfassenden Umbau voran. In diesem Zuge wurden bereits tausende Arbeitsplätze gestrichen sowie unprofitable Geschäftsbereiche veräußert oder geschlossen.
Strategisch richtet die Bank ihren Fokus weiterhin konsequent auf den asiatischen Raum aus. Dort erwirtschaftet die HSBC bereits heute den mit Abstand größten Teil ihrer Erträge und Ergebnisse.
Parallel zum Zahlenwerk kündigte das Geldhaus die Wiederaufnahme von Aktienrückkäufen an. Die HSBC hatte entsprechende Programme in den vergangenen Monaten ausgesetzt, um die Komplettübernahme ihrer Tochtergesellschaft in Hongkong für ein Volumen von 14 Milliarden US-Dollar zu finanzieren.
Nach dem Ausbau der Position in Hongkong sieht sich die Bank wieder mit ausreichend Kapital ausgestattet, um eigene Papiere zurückzukaufen. Das neu angekündigte Rückkaufprogramm umfasst ein Volumen von bis zu einer Milliarde US-Dollar.

Ingo Foitzik übernimmt zum 1. Oktober 2026 den Posten des Chief Sales Officer (CSO) bei der Interhyp AG. Der langjährige CHECK24-Manager folgt auf CEO Jörg Utecht.