Gold-Boom und mehr Partner: Reisebank wächst kräftig mit Edelmetallen

Gold-Boom bei der Reisebank: Der Umsatz mit Edelmetallen stieg 2025 um 55 Prozent. Auch die Zusammenarbeit mit den Volksbanken wächst, während Bargeld-Logistik weiterhin ein wichtiges Standbein bleibt.

Anja Amend

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Anja Amend

Veröffentlicht am

2.2.26

um

20:15

Uhr

Gold-Boom und mehr Partner: Reisebank wächst kräftig mit Edelmetallen

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Reisebank

Das Jahr 2025 lief gut für die Reisebank. Besonders das Geschäft mit Gold und Silber brummte: Der Umsatz mit physischen Edelmetallen stieg um satte 55 Prozent. Das ist deutlich mehr, als die Bank selbst erwartet hatte. Aber auch die Zusammenarbeit mit den Volks- und Raiffeisenbanken wurde ausgebaut.

Anleger suchen Sicherheit

In unsicheren Zeiten setzen viele Menschen auf Gold. Das spürt die Reisebank deutlich. Vor allem klassische Anlageprodukte und regelmäßige Sparpläne waren gefragt. Vorstandschef Torsten Krieger bringt es auf den Punkt:

„Gold bleibt ein stabiler Anker im Portfolio vieler Anlegerinnen und Anleger.“

Die Zahlen zeigen laut Krieger klar, dass „physische Werte“, also Vermögen zum Anfassen, wieder wichtiger werden.

Engere Bande mit den Volksbanken

Die Bank setzt voll auf ihre Rolle als Spezial-Dienstleister für die Genossenschaftliche FinanzGruppe. Diese Strategie nennt sie „VerbundFirst“. Das funktioniert: Die Zahl der angeschlossenen Partnerbanken wuchs um rund 12 Prozent.

Durch gemeinsame Aktionen wurde über die Partnerbanken deutlich mehr verkauft – gerade im Goldbereich stiegen die Umsätze hier sogar um 59 Prozent. Vertriebsvorstand Dr. Tilmann Gerhards sieht sich bestätigt: „Die Entwicklung im Verbund bestätigt die Relevanz spezialisierter Lösungen innerhalb der Gruppe.“

Bargeld stirbt nicht aus

Auch wenn immer mehr digital bezahlt wird: Ganz ohne Bargeld geht es nicht. Handel und Banken brauchen weiterhin jemanden, der sich verlässlich um die Logistik von Scheinen und Münzen kümmert. Hier bleibt die Reisebank ein wichtiger Akteur am Markt. Krieger sagt dazu ganz nüchtern: Die Digitalisierung ändert zwar das Zahlungsverhalten, „aber sie ersetzt Bargeld nicht vollständig“.

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