Tino Benker-Schwuchow übernimmt zum 1. November 2026 die Leitung von BNP Paribas Personal Investors Deutschland. Die Sparte vereint Consorsbank, DAB BNP Paribas und die Einheit Wealth Management – Private Banking.

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BNP Paribas Personal Investors
Zum 1. November 2026 übernimmt Tino Benker-Schwuchow die Position des CEO von BNP Paribas Personal Investors Deutschland. Der Geschäftsbereich bündelt das digitale Brokerage- und Anlagegeschäft der Gruppe unter den drei Marken Consorsbank, DAB BNP Paribas sowie der Einheit "BNP Paribas Wealth Management – Private Banking". Zusammengenommen betreuen diese Einheiten hierzulande rund 2,1 Millionen Kundinnen und Kunden mit einem verwalteten Anlagevermögen von 182 Milliarden Euro (Stand: September 2026). In seiner neuen Funktion zieht Benker-Schwuchow in das Management Board und das Executive Committee der deutschen Konzerngruppe ein.
Mit der Ernennung setzt die französische Großbank auf eine Führungskraft aus den eigenen Reihen. Benker-Schwuchow ist seit 2015 für BNP Paribas tätig, stieg 2020 zum Chief People Officer in Deutschland auf und wechselte 2024 ins operative Geschäft. Dort übernahm er die Leitung der Consorsbank sowie die Rolle des Chief Commercial Officer von Personal Investors. Künftig verantwortet er die strategische und technologische Weiterentwicklung der drei Marken: Während die Consorsbank digitale Selbstentscheider adressiert, agiert DAB BNP Paribas als Plattformpartner für unabhängige Vermögensverwalter. Die Einheit „Wealth Management – Private Banking“ ergänzt das Angebot um individuelle Lösungen für gehobene Privatkunden.
Organisatorisch ist die im Geschäftsbereich Personal Investors verankerte Einheit „Wealth Management – Private Banking“ strikt von der eigenständigen Großsparte Wealth Management der Bankengruppe zu unterscheiden. Das klassische Wealth Management von BNP Paribas in Deutschland wird weiterhin unverändert von Dr. Beat Bachmann geleitet. Dieser Bereich zählt zum strategischen Pfeiler („Pole“) Investment & Protection Services innerhalb des Konzerns, in den unter anderem auch die Akquisition und Integration des deutschen Private-Banking-Geschäfts der HSBC fällt.
Unter der Führung von Benker-Schwuchow soll Personal Investors im deutschen Markt weiter als „Premium Digital Bank“ profiliert werden. Ziel ist es, dem anhaltenden Margendruck durch expandierende Neobroker nicht allein über den Preis, sondern über verlässliche Technologie, ein breites Produktspektrum und hybride Beratungsqualität zu begegnen. Thomas Zink, globaler Leiter von Personal Investors, hebt Benker-Schwuchows Weitblick hervor: Er bringe die notwendige Führungsstärke und Entschlossenheit mit, um in einem dynamischen Umfeld Akzente zu setzen und die Marktposition der drei Marken auszubauen.

ODDO BHF stößt das deutsche Firmenkunden- und Außenhandelsgeschäft ab und verkauft die Sparte an die französische Bred Group. Die deutsch-französische Privatbank konzentriert sich künftig ganz auf die Vermögensverwaltung.

Thorsten Koch übernimmt die Leitung der Hamburger Niederlassung der Quirin Privatbank. Der langjährige Commerzbank- und Berenberg-Banker folgt auf Dennis Buchmann, der sich nach 15 Jahren Führungsarbeit wieder voll auf die Kundenberatung konzentriert.

UniCredit beendet eine 20-jährige Auslagerung und kauft ihr Wertpapiergeschäft von der Société Générale zurück. Die Mailänder Großbank will damit externe Abhängigkeiten reduzieren und die Hoheit über geschäftskritische Kundendaten zurückgewinnen.