Die Ratingagentur Fitch hebt das Standalone-Rating der NORD/LB auf „bbb“ an. Das verbesserte Geschäftsprofil und die solide Asset-Qualität waren für diese Hochstufung ausschlaggebend.

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NordLB
Die Ratingagentur Fitch Ratings hat die bonitätstechnische Beurteilung der NORD/LB Norddeutsche Landesbank in einem entscheidenden Detailbereich verbessert. Das sogenannte Standalone-Rating, das auch als Viability Rating bezeichnet wird und die isolierte wirtschaftliche Überlebensfähigkeit des Instituts ohne externe Stützungsmaßnahmen bewertet, wurde von der bisherigen Stufe „bbb-“ auf „bbb“ angehoben. Gleichzeitig bestätigten die Analysten das reguläre Langfrist-Rating der Bank auf dem Niveau „AA-“. Dieses langfristige Rating ist historisch und strukturell eng an die kollektive Bewertung der Sparkassen-Finanzgruppe gekoppelt, in deren Sicherungssystem die Landesbank eingebunden ist.
Die Entscheidung zur Hochstufung des eigenständigen Ratings begründet Fitch explizit mit einer spürbar verbesserten Einschätzung des zugrundeliegenden Geschäftsprofils der Hannoveraner Landesbank. Die Ratingagentur kommt zu dem Schluss, dass das Institut trotz seiner im direkten Vergleich zu anderen Marktteilnehmern geringeren Größe über ein tragfähiges und solides Geschäftsmodell verfügt.
Die Analysten gehen offenbar davon aus, dass dieses Modell es der Bank ermöglichen sollte, auch in einem komplexen Marktumfeld angemessene und profitable Neugeschäftsvolumina zu generieren. Parallel dazu attestiert Fitch der NORD/LB die Fähigkeit, eine solide Asset-Qualität aufrechtzuerhalten, die dem spezifischen Risikoprofil des Hauses angemessen ist. Eine solche Bestätigung der Asset-Qualität durch eine unabhängige Ratingagentur könnte das Vertrauen von institutionellen Investoren in die Refinanzierungsinstrumente der Bank am Kapitalmarkt weiter stärken.

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