Die Deutsche Bank bringt mit PrivatMandat Xperience eine digitale Vermögensverwaltung ab 500 Euro Mindestanlage an den Start. Das Angebot setzt auf aktives Portfoliomanagement und fünf Risikostrategien.

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Die Deutsche Bank erweitert ihr digitales Anlageangebot im Privatkundengeschäft und greift im Markt für softwaregestützte Anlageformate an. Unter dem Namen PrivatMandat Xperience führt das Frankfurter Geldhaus eine digitale Vermögensverwaltung ein, die Anlegern den Zugang zu einer professionell gemanagten Wertpapieranlage über das Online-Banking und die konzerneigene App ermöglicht. Die Hürden für den Einstieg setzt das Institut dabei bewusst niedrig an. Ein Depot lässt sich ab einer Einmalanlage von 500 Euro eröffnen, regelmäßige monatliche Sparpläne sind bereits ab einem Euro ausführbar.
Konzeptionell positioniert die Bank das neue Angebot an der Schnittstelle zwischen digitalem Self-Service und klassischer Vermögensverwaltung. Im Gegensatz zu rein algorithmisch gesteuerten Robo-Advisors beruht die Steuerung auf einem diskretionären Investmentansatz. Die strategische Leitlinie liefert das Chief Investment Office der Privatkundenbank. Auf dieser Basis treffen erfahrene Portfoliomanager konkrete Umschichtungs- und Allokationsentscheidungen, um die Depots laufend an Marktveränderungen anzupassen.
Die Umsetzung erfolgt über breit gestreute börsengehandelte Anlageprodukte wie ETFs. Anleger wählen je nach persönlicher Risikotragfähigkeit und Anlagehorizont aus fünf vordefinierten Strategien, die von defensiv über konservativ, ausgewogen und wachstumsorientiert bis hin zu offensiv reichen. Mit steigender Aktienquote erhöhen sich dabei die Renditechancen bei entsprechend höheren Kursschwankungsrisiken.
Dominik Hennen, Leiter Personal Banking Deutschland der Deutschen Bank, verweist auf die strategische Zielrichtung dahinter:
"Mit der digitalen Vermögensverwaltung machen wir professionelle Geldanlage für deutlich mehr Menschen zugänglich. Kundinnen und Kunden können bereits mit kleineren Beträgen starten, ihr Portfolio jederzeit digital verfolgen und zugleich auf die Investmentexpertise der Deutschen Bank vertrauen. Damit verbinden wir ein einfaches digitales Kundenerlebnis mit der Qualität und Sicherheit einer etablierten Vermögensverwaltung."

Der Produktstart ist Teil einer übergeordneten Wachstumsinitiative im Retail-Geschäft. Raffael Gasser, Leiter Wealth Management Deutschland, formuliert dafür ein ambitioniertes Expansionsziel:
"Wir übertragen unseren bewährten Investmentprozess in ein vollständig digitales Angebot. Die wesentlichen Portfolioentscheidungen treffen weiterhin unsere erfahrenen Portfoliomanager auf Basis unserer Kapitalmarkteinschätzungen. Damit stärken wir langfristige Kundenbeziehungen und wiederkehrende Erträge mit dem Ziel, die diskretionäre Vermögensverwaltung in der Privatkundenbank von 2025 bis 2028 zu verdoppeln."
Kostenseitig bewegt sich das Angebot im mittleren Bereich moderner Fondsmandate. Die jährliche Vermögensverwaltungsgebühr staffelt sich volumenabhängig zwischen 0,75 und 0,65 Prozent des verwalteten Vermögens. Hinzu kommen durchschnittliche Produktkosten der eingesetzten Zielfonds von rund 0,15 Prozent p.a. Zusätzliche Zuzahlungen sind jederzeit gebührenfrei möglich.
Zum Auftakt richtet sich die Plattform ausschließlich an volljährige Einzelkunden im rein digitalen Abschluss. Eine Ausweitung auf Gemeinschaftsdepots, Minderjährige sowie juristische Personen soll in weiteren Schritten folgen. Um Synergien mit der Vor-Ort-Beratung zu heben, plant die Bank zudem, das Mandat ab Ende 2026 auch in den bundesweiten Filialen für das persönliche Beratungsgeschäft freizuschalten.

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Die Sparkassen-Finanzgruppe und das Portal immowelt bündeln ihre Kräfte in der Immobilienvermarktung. Rund 50 Millionen Sparkassenkunden erhalten Zugriff auf über 150.000 Kaufangebote, während Sparkassen-Objekte künftig auf immowelt gelistet werden.