Baader Bank beteiligt sich mit 9,9 Prozent am Krypto-Spezialisten Hyphe

Die Baader Bank übernimmt eine Beteiligung von 9,9 Prozent am Krypto-Fintech Hyphe. Das Institut baut damit seine Infrastruktur für digitale Vermögenswerte weiter aus.

Harry Dörsam

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Harry Dörsam

Veröffentlicht am

31.7.26

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11:01

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Baader Bank beteiligt sich mit 9,9 Prozent am Krypto-Spezialisten Hyphe

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Baader Bank

Die Baader Bank treibt den strategischen Ausbau ihres Geschäfts mit digitalen Vermögenswerten weiter voran. Die Spezialbank übernimmt einen Anteil von 9,9 Prozent an der niederländischen Holding B4C Markets B.V., welche die alleinige Eigentümerin der in München ansässigen Hyphe Markets GmbH ist. Mit dem Einstieg festigt das Institut seine Schnittstelle zum Krypto-Handel für europäische B2B-Partner.

Regulierte Handelsinfrastruktur im Fokus

Hyphe hat sich als Liquiditätsgeber und Market Maker für Kryptowährungen sowie tokenisierte Wertpapiere etabliert. Die Plattform richtet sich vor allem an Banken, Broker und Vermögensverwalter in Europa. Das Fintech ist sowohl nach dem deutschen Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) als auch nach der europäischen Verordnung über Märkte für Kryptowerte (MiCAR) zugelassen und steht unter der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Mit dem Investment vertiefen beide Unternehmen ihre operative Zusammenarbeit, die bereits seit dem Jahr 2023 besteht. Im gemeinsamen Setup fungiert die Baader Bank als Finanzkommissionär, über den Kunden angebundener Partnerplattformen rund um die Uhr Krypto-Transaktionen durchführen können.

Enge Verflechtung mit Krypto-Verwahrer Tangany

Die Beteiligung fügt sich nahtlos in die bestehende Infrastruktur-Strategie der Baader Bank ein. Erst vor Kurzem hat sich das Haus im Bereich der Asset-Verwahrung positioniert: An der Münchner Tangany GmbH, die als zugelassener Krypto-Verwahrer die digitale Verwahrung für das Krypto-Angebot der Baader Bank übernimmt, hält das Institut ebenfalls eine strategische Beteiligung von 9,9 Prozent.

Durch das Doppel-Investment in Höhe von jeweils knapp zehn Prozent sichert sich die Baader Bank wesentliche Ankerpunkte in der Wertschöpfungskette digitaler Assets – von der Verwahrlösung über Tangany bis hin zur Handelsliquidität über Hyphe. Damit stärkt die Bank ihre Rolle als zentrale Abwicklungsplattform für Neobroker und FinTechs, die ihren Endkunden den Zugang zu Kryptowerten anbieten wollen.

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