Die Allianz baut ihre Beteiligung am US-Vermögensverwalter Pimco auf mindestens 95 Prozent aus. Für Anteile ehemaliger Mitarbeiter fließen mindestens 1,4 Milliarden Euro.

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Der Versicherungskonzern Allianz baut seine Kontrolle über die US-Vermögensverwaltungstochter Pimco weiter aus. Der Münchner DAX-Konzern stockt seinen Anteil von bislang 90,6 Prozent auf mindestens 95 Prozent auf und nimmt dafür mindestens 1,4 Milliarden Euro in die Hand.
Auslöser für die Aufstockung ist die Kündigung eines vor 18 Jahren aufgelegten Mitarbeiter-Beteiligungsprogramms, das im Jahr 2020 ausgelaufen war. Über diese Struktur hielten Pimco-Manager zuletzt insgesamt 9,4 Prozent an dem auf Anleihen spezialisierten Fondshaus.
Aktuelle Beschäftigte von Pimco können ihre sogenannten „M Units“ zwar weiterhin halten, solange sie für das Unternehmen tätig sind. Ein Anteil von 4,4 Prozent befindet sich jedoch im Besitz ehemaliger Mitarbeiter. Diesen Block übernimmt die Allianz nun zu einem festgesetzten Preis, der sich nach dem Eigenkapitalwert von Pimco richtet.
Basierend auf dem aktuellen Dollar-Wechselkurs ergibt sich für den kalifornischen Vermögensverwalter durch die Transaktion eine rechnerische Gesamtbewertung von umgerechnet 31,8 Milliarden Euro.
Ein Sprecher des Versicherungskonzerns betonte, dass der Rückkauf der Anteile der langfristigen Strategie der Allianz entspricht, das Engagement in der Vermögensverwaltung auszubauen. Für die Muttergesellschaft bleibt Pimco ein zentraler Ertragsbringer, von dem der Großaktionär eine verlässliche jährliche Dividende bezieht.

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